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Die Geburtsstätte des Weltkonzerns Landis+Gyr, das Theilerhaus in Zug, soll zur Kulturwerkstatt mit Beiz, Veranstaltungsraum, Künstlerateliers und einem Ausstellungsraum für Industriegeschichte werden. Der Zuger Regierungsrat hat laut Mitteilung vom Donnerstag dem Nutzungskonzept zugestimmt.

Seit über 20 Jahren steht das zuletzt als Wohnhaus genutzte Gebäude leer. Ende der 1980er-Jahre war es dem Abbruch geweiht und wurde in letzter Minute gerettet: Die Landis+Gyr verkaufte das ganze Theilerareal an der Hofstrasse an den Kanton Zug. Seither gibt es Pläne für die Umnutzung des Theilerhauses für kulturelle Zwecke.

Gemäss der Zuger Kulturbeauftragten Prisca Passigatti wollte man oft "viel zu viel ins Haus hineinpacken". Das Konzept wurde nun reduziert. Geblieben seien Bereiche, die dem Haus, der Zuger Kulturszene und den Kulturinteressierten sowie dem Quartier am besten dienten.

Aufgrund der baulichen Möglichkeiten und der Auflagen des Denkmalschutzes, aber auch wegen der Lage im Quartier seien nicht alle Nutzungen möglich, "die zur Bereicherung des Zuger Kulturlebens wünschbar wären", heisst es in der Mitteilung.

Die Kulturschaffenden hofften nun aber, im Theilerhaus "ein Stück des im Kanton Zug raren Freiraumes zu erobern". Im Haus soll gemäss Passigatti "viel Kreativität und Austausch stattfinden". Dem Regierungsrat ist es ein Anliegen, dass auch die Geschichte des Hauses als eines der ersten Industriegebäude in Zug sichtbar gemacht wird.

Ende des 19. Jahrhunderts hatte sich im Theilerhaus die Werkstatt von Firmenmitgründer Richard Theiler zur Montage von Stromzählern befunden. Schon bald wurde das Gebäude zu klein und Landis+Gyr erweiterte den Betrieb auf den benachbarten Grundstücken.

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SDA-ATS