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Die russische Hochspringerin Maria Lasizkene und der südafrikanische Olympiasieger Wayde van Niekerk sorgen an der Athletissima für die am höchsten einzustufenden Leistungen aus internationaler Sicht.

Lasizkene (zuvor Kutschina), die als Folge des russischen Doping-Skandals als neutrale Athletin startet, überquerte 2,06 m und verbesserte die eigene Jahresweltbestleistung um zwei Zentimeter. Höher sprangen erst vier Athletinnen - zuletzt Blanka Vlasic im Jahr 2009 (2,08). Auf der Weltrekordhöhe von 2,10 m scheiterte Lasizkene dreimal.

Van Niekerk, der an den Olympischen Spielen vor einem Jahr in Rio de Janeiro mit 43,03 Sekunden zu einem Weltrekord gestürmt war, verbesserte die bisherige Jahresweltbestmarke des Amerikaners Fred Kerley um acht Hundertstel, obwohl er nicht voll durchzuziehen schien. Nebst Van Niekerk waren erst vier Athleten schneller.

Im 100-m-Rennen der Männer siegte Justin Gatlin. Der amerikanische Olympia-Zweite gewann bei einem leichten Gegenwind von 0,2 m/s in 9,96 Sekunden vor Ben Youssef Meïté von der Elfenbeinküste (9,98) und Akani Simbine aus Südafrika (9,99). Gatlin, der mit Verletzungen zu kämpfen hatte, scheint rechtzeitig auf die WM in London (5. bis 13. August) in Form zu kommen.

Sehr hoch einzustufen ist auch die Leistung der kroatischen Speerwerferin Sara Kolak. Die Olympiasiegerin von 2016 kam im letzten Versuch auf 68,43 m und stiess in der "ewigen" Bestenliste auf den 7. Platz vor. Den eigenen Landesrekord verbesserte die 22-Jährige um 2,25 m. Vor dem Meeting hatte die Türkin Eda Tugsuz mit 67,21 m die Jahresweltbestleistung inne gehabt. Diese Weite wurde auch von der Tschechin Barbora Spotakova übertroffen. Die Olympiasiegerin von 2008 und 2012, seit Mai 2013 Mutter eines Sohnes, realisierte mit ihrem ersten Wurf 67,40 m.

Eine weitere Jahresweltbestmarke gelang dem Äthiopier Muktar Edri über 5000 m. Der 23-jährige blieb mit 12:55,23 Minuten um 5,47 Sekunden unter der bisherigen Bestmarke des britischen Langstrecken-Dominators Mo Farah, der in Lausanne nicht am Start war.

Die Äthiopierin Genzebe Dibaba verpasste über die selten gelaufene Meile mit 4:16,05 Minuten den angestrebten Weltrekord der Russin Swetlana Masterkowa aus dem Jahr 1996 um 3,49 Sekunden.

SDA-ATS