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Eishockey - Aufsteiger Lausanne überrascht weiter. Die Waadtländer setzen sich gegen Biel hochverdient 3:1 durch und sind nun Tabellendritter.
2009 war Heinz Ehlers nach einer Niederlage gegen seinen heutigen Verein als Trainer von Biel entlassen worden. Gestern nahm er erfolgreich Revanche. Lausanne nützt seinen Aufstiegsschwung weiterhin zu erstaunlichen Leistungen und drängte Biel von Beginn weg in die Defensive. Einziges Manko: die Chancenauswertung. Nach zwei Dritteln hätten die Waadtländer viel höher als 2:0 durch Thomas Déruns im Powerplay und den Österreicher Oliver Setzinger führen müssen. Die einzigen Chancen für die Seeländer vergaben MacMurchy (26.) und Kellenberger (40.) im Powerplay geradezu fahrlässig.
Das hätte sich im ersten Aufeinandertreffen Lausannes und Biels in der höchsten Liga seit Dezember 1980 (5:5) beinahe noch gerächt. In der 50. Minute verkürzte Raphael Herburger vom dritten Sturm auf 2:1, doch es blieb nur ein kurzes und laues Lüftchen. Nur 37 Sekunden rückte Benjamin Antonietti die Verhältnisse gleich wieder zurecht. Der überraschende Aufsteiger steht damit auf dem dritten Platz, die Bieler nach dem Verlust ihrer Lebensversicherung Reto Berra im Tor nicht ganz unerwartet ganz hinten.
Lausanne - Biel 3:1 (1:0, 1:0, 1:1)
Malley. - 5827 Zuschauer. - SR Kurmann/Wiegand, Arm/Tscherrig. - Tore: 11. Déruns (Hytönen, Gobbi/Ausschluss Herburger) 1:0. 25. Setzinger 2:0. 50. (49:11) Herburger (Kamber, Cadonau) 2:1. 50. (49:48) Antonietti (Neuenschwander, Froidevaux) 3:1. - Strafen: je 5mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Hytönen, Spylo.
Lausanne: Huet; Gobbi, Leeger; Genazzi, Stalder; Jannik Fischer, Morant; Eigenmann, Lardi; Bang, Hytönen, Déruns; Conz, Genoway, Setzinger; Neuenschwander, Froidevaux, Antonietti; Bürki, Savary, Simon Fischer.
Biel: Meili; Trutmann, Bell; Untersander, Gossweiler; Gloor, Cadonau; Moser, Fey; Spylo, Ellison, Tschantré; Ehrensperger, Peter, MacMurchy; Ulmer, Kamber, Herburger; Wieser, Kellenberger, Wetzel.
Bemerkungen: Lausanne ohne Augsburger und Seydoux, Biel ohne Haas (alle verletzt). 58. Timeout Lausanne, 59. Timeout Biel. Biel von 58:29 bis 60:00 ohne Torhüter. Spiel begann mit 10 Minuten Verspätung, weil Biel im Stau steckte.

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SDA-ATS