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Lausannes Fussballer werden den Fluch nicht los, der seit Anfang 2016 über der Pontaise schwebt. Das 1:1 gegen die Grasshoppers ist das 17. Super-League-Heimspiel in Serie, das sie nicht gewinnen.

Wäre der langersehnte Heimerfolg gerade gegen GC zustande gekommen, hätte dies ebenfalls eine fast historisch Dimension gehabt. Die Waadtländer siegten letztmals im Mai 2012 in einem Heimspiel gegen die Zürcher (2:1).

Die Waadtländer hatten für einmal ein wenig Glück im Spielverlauf. Nach 26 Minute glückte Francesco Margiotta nach einem Lauf nach rechts ein wunderbarer Schuss aus gut 20 Metern. Der Ball schlug beim rechten Lattenkreuz an die Unterkante der Latte und flog von dort hinter die Torlinie. Vor diesem Tor hatten die Waadtländer keinen einzigen Angriff zustande gebracht, während die Grasshoppers durch Jeffren nach 13 Minuten hätten in Führung gehen können. Der Venezolaner verzog aber seinen Schuss aus spitzem Winkel.

Es zeigte sich einmal mehr, wie wertvoll Torschütze Margiotta für die Mannschaft von Fabio Celestini sein kann. Der Italiener erzielte zu Beginn der letzten Saison acht Meisterschaftstore und war bis dorthin weit vorne in der Torschützenliste der Super League. Dann verletzte er sich und fiel für den Rest der Saison aus. In der neuen Meisterschaft hat er nunmehr auch wieder dreimal getroffen, obwohl es seinem Team noch überhaupt nicht nach Wunsch gelaufen ist.

War die 1:0-Führung aus dem Nichts gekommen, beklagten die Waadtländer Pech, denn die Grasshoppers verdienten den Ausgleich mit einer äusserst diskreten Leistung in der zweiten Halbzeit nicht. Für das 1:1 nach 74 Minuten benötigten die Zürcher einen Foulpenalty, den ihnen Schiedsrichter Adrien Jaccottet offeriert hatte. Jaccottet wollte ein Foul am kurz vorher eingewechselten Michal Fasko gesehen haben. Runar Sigurjonsson verwertete der Penalty souverän.

Nach der Absetzung von Carlos Bernegger und bevor Murat Yakin am Montag das Szepter als neuer Cheftrainer übernehmen wird, war das Spiel in Lausanne aus Sicht der Hoppers als kaum bewertbares Intermezzo zu werten. Mit seiner einmaligen Tätigkeit als Chefcoach konnte Berneggers Assistent Boro Kuzmanovic offenbar nicht viel Einfluss nehmen. Im Vergleich zur überzeugenden Leistung beim 2:0-Heimsieg gegen St. Gallen fehlte es den Zürchern an der Fähigkeit, den bescheidenen Gegner zumindest phasenweise unter Druck zu setzen. Andererseits war auch der Auftritt der Lausanner sehr fad.

Lausanne - Grasshoppers 1:1 (1:0)

3429 Zuschauer. - SR Jaccottet. - Tore: 26. Margiotta (Bojinov) 1:0. 74. Sigurjonsson (Foulpenalty) 1:1.

Lausanne: Castella; Marin (12. Gétaz), Monteiro, Manière, Rochat; Campo (77. Mesbah), Tejeda, Maccoppi, Geissmann; Margiotta, Bojinov (72. Torres).

Grasshoppers: Lindner; Lavanchy, Bergström, Zesiger, Doumbia; Bajrami, Sigurjonsson, Pusic (79. Fazliu); Jeffren (69. Fasko), Bahoui (81. Munsy), Andersen.

Bemerkungen: Lausanne ohne Kololli und Pasche (beide nicht im Aufgebot). Marin verletzt ausgeschieden. Grasshoppers ohne Vilotic, Basic, Djuricin, Brahimi (alle verletzt) und Pnishi (nicht im Aufgebot). Verwarnungen: 52. Zesiger (Reklamieren), 54. Maccoppi (Foul), 73. Monteiro (Foul), 79. Bahoui (Schwalbe).

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SDA-ATS