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Fussball - Der ehemalige Schweizer Internationale Alexandre Comisetti kommt heute Abend (19.45 Uhr) im Spiel des Tabellenletzten Lausanne gegen Luzern zu seinem Debüt als (Interims-)Trainer.
Der Marketingfachmann, der den zu Sion abgewanderten Laurent Roussey ersetzt, verfügt indes nicht über die nötige Trainerlizenz (UEFA-Pro-Lizenz) für die Super League. Damit stellt Comisetti für seinen Heimatklub – viele Jahre seiner Karriere spielte der offensive Mittelfeldspieler bei den Waadtländern – keine langfristige Option dar. Spätestens nach dem Cupspiel gegen Brühl St. Gallen vom 9. November muss Lausanne eine neue Lösung gefunden haben. Der 40-jährige Welsche wird danach wieder sein angestammtes Team Vaud U21 in der 2. Liga interregional übernehmen. Dennoch erhofft sich das Schlusslicht vom kurzfristigen Engagement einen positiven Effekt. Comisetti selbst zog die Zügel bei den Trainings bereits an, redete den Spielern ins Gewissen und forderte von allen mehr Einsatz als bisher – so auch gegen Luzern.
Lausanne gewann in der vergangenen Saison beide Heimspiele gegen Luzern ohne Gegentor. Nach zwölf Runden sind die Waadtländer zuhause noch ohne Sieg und mit bloss einem Punkt das schwächste Heimteam der Liga. Luzern ist seit drei Partien ungeschlagen und entführte letztmals im August 2011 die volle Punktzahl aus der Pontaise.
Im zweiten Spiel am Samstag treffen die Young Boys auf Aarau. YB ist mittlerweile seit der 5. Runde und dem 4:0-Erfolg in Aarau sieglos und holte in sieben Spielen bloss noch drei Punkte. Für die Aargauer ist YB so etwas wie ein Angstgegner: Der Aufsteiger gewann letztmals am 16. Oktober 2005 zuhause gegen YB (1:0), seither verlor Aarau gegen die Berner in 19 Partien 14 Mal. Der letzte Auswärtssieg (4:0) in der Hauptstadt ist lange her und kam vor 18 Jahren im Oktober 1995 zustande.

SDA-ATS