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Mit dem Spiel zwischen Stade Lausanne-Ouchy, dem Achten der Promotion League, und dem FC Zürich wird am Dienstagabend der Reigen der Achtelfinals im Schweizer Cup eröffnet.

Die Waadtländer warfen zuletzt Sion aus dem Wettbewerb. Es war die grosse Überraschung in den Sechzehntelfinals.

Der FC Zürich wurde seit der Gründung der Super League im Jahr 2003 dreimal Cupsieger (2005, 20014, 2016) und konnten das Ausscheiden gegen unterklassige Gegner fast gänzlich vermeiden. Die Ausnahme aus der Saison 2011/12 war auch nur eine halbe Ausnahme: Unter Trainer Urs Fischer scheiterte der FCZ in den Achtelfinals auswärts mit 2:4 an St. Gallen, das in jener Saison einen seiner seltenen Besuche in der Challenge League machte. In der ganzen Zeit mussten sich die Zürcher nur ein weiteres Mal schon in den Achtelfinals verabschieden. Das war in der Saison 2009/10, als sie als Meister unter Bernard Challandes beim FC Basel ebenfalls 2:4 verloren.

Niemand muss die Zürcher Mannschaft vor dem Auftritt im Centre Sportif de Vidy am Ufer des Genfersees warnen. Dafür hat die Mannschaft aus der dritthöchsten Spielklasse mit dem 2:1-Erfolg in den Sechzehntelfinals gegen den Cup-Spezialisten FC Sion selber gesorgt.

Der Mann des Spiels war Sonny Kok. Der 27-jährige Sohn des früheren niederländischen NLA-Goalgetters Robert Kok ermöglichte mit seinem Tor in der 116. Minute die Überraschung. Vater Robert Kok spielte von 1988 bis 1991 für den FCZ, seine beste Zeit in der Schweiz hatte er aber während fünf Saisons ab 1979 bei Lausanne Sports.

In jene Zeit fällt auch der legendäre Cupfinal von 1981 vor 40'000 Zuschauern im Wankdorf in Bern zwischen Lausanne und Zürich. Robert Kok glich für Lausanne kurz nach der Pause zum 1:1 aus. Nach 90 Minuten stand es 2:2, bevor der eingewechselte Nobody Stefano Crescenzi in der Verlängerung innerhalb von drei Minuten zweimal traf. Für die klar favorisierten Zürcher mit Karl Grob, Heinz Lüdi, Jure Jerkovic, Gianpietro Zappa, Ruedi Elsener, Spielertrainer Daniel Jeandupeux und anderen reichte es nur noch zum Anschlusstor durch Franz Peterhans. 36 Jahre später könnte der kleine Kok die Zürcher erneut ärgern.

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SDA-ATS