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Nach fünf Jahren im Betrieb ist die Métrolinie m2 in Lausanne, welche den Genfersee und den Norden der Stadt verbindet, Opfer ihres eigenen Erfolges geworden und an den Grenzen der Auslastung angelangt. Bis 2020 soll deshalb die Kapazität verdoppelt werden.

Bereits im 2014 soll während der Stosszeiten alle zweieinhalb Minuten eine Métro fahren. Dafür wird die Zahl der verkehrenden Zugkompositionen von 12 auf 14 erhöht. Bis 2020 sollen dann 18 Zugkompositionen verkehren.

Die Linie m2 ist äusserst beliebt. Sie transportierte bis heute über 120 Millionen Passagiere. Die Zahlen stiegen Jahr für Jahr an. Wurden 2009 noch 21,9 Millionen Passagiere transportiert, werden es im laufenden Jahr ungefähr 27,6 Millionen Passagiere sein.

Bei der Planung wurde mit 25 Millionen Passagiere gerechnet, doch dieses Ziel wurde früher erreicht als vorgesehen, wie Marc Badoux, Direktor der Verkehrsbetriebe der Region Lausanne (tl), am Mittwoch vor den Medien in Lausanne sagte.

Die Kehrseite der Medaille: Die Perrons sind oft überfüllt. Während der Stosszeiten muss manchmal der nächste Zug abgewartet werden. Die m2 ist die erste automatisch und ohne Lokführer fahrende Métro der Schweiz. Sie bewältigt Steigungen von bis zu 12 Prozent Gefälle.

Dritte Linie geplant

Die Region Lausanne plant bereits den Bau einer dritten Linie, welche die Agglomeration um Renens im Westen der Waadtländer Kantonshauptstadt besser anbinden soll. Das Dossier wird derzeit in Bundesbern geprüft.

Man hoffe, vom Bund einen Betrag in der Grössenordnung von 100 Millionen Franken für das auf 400 bis 450 Millionen Franken veranschlagte Projekt zu erhalten, sagte Olivier Français (FDP), der zuständige Stadtrat von Lausanne. Er hofft, dass die dritte Linie noch in diesem Jahrzehnt lanciert werden kann.

SDA-ATS