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Laut Papst war Kommandant der Schweizergarde nicht zu streng

Papst Franziskus ist Berichten entgegengetreten, wonach er den Kommandanten der Schweizergarde, Daniel Anrig, wegen überzogener Strenge entlassen habe. "Nein, gewiss nicht", sagte er in einem Interview mit der argentinischen Zeitung "La Nación" auf die entsprechende Frage.

Es handle sich um einen "ganz normalen Wechsel. Da gibt es nichts Merkwürdiges", sagte Franziskus in dem Interview vom Sonntag, über das die Katholische Internationale Presseagentur Kipa berichtete.

Ebenso wies der Papst Mutmassungen zurück, die frisch renovierte Wohnung des Kommandanten sei ihm zu grosszügig gewesen. Er verwies darauf, dass der Kommandant vier Kinder habe.

"Exzellente Persönlichkeit"

Franziskus erklärte, er sei nach einem Besuch des Quartiers der Schweizergarde zur Auffassung gekommen, dass eine "Erneuerung" gut tun würde. "Niemand bleibt ewig", sagte er. Franziskus würdigte Anrig als "exzellente Persönlichkeit" und "guten Katholiken". Er habe sich nichts zu Schulden kommen lassen.

Der Vatikan hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass Anrig auf Verfügung des Papstes am 31. Januar die Leitung der Schweizergarde abgebe. Der 42-jährige stand seit 2008 an der Spitze der 110 Mann starken päpstlichen Wachtruppe.

Die fünfjährige Amtszeit Anrigs sei nur zwei Monate nach seiner Wahl zum Papst abgelaufen, führte der Papst in dem Interview weiter aus. Daher habe er zunächst keine endgültige Entscheidung fällen wollen, sondern dessen Mandat nur vorläufig verlängert.

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