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Jugendliche in Entwicklungs- und Schwellenländern tragen nach Angaben des UNO-Kinderhilfswerks UNICEF ein besonders hohes Aids-Risiko. Weltweit würden rund zwei Millionen Teenager zwischen 10 und 19 Jahren mit dem HI-Virus leben.

Die meisten von ihnen leben in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara, wie aus einem Bericht hervorgeht, den UNICEF mit anderen UNO-Organisationen und der Weltbank am Mittwoch veröffentlichte.

Demnach wissen die Jugendlichen oft nicht von ihrer Infektion, da sie keinen Zugang zu vertraulichen Beratungs- und Testmöglichkeiten haben. UNICEF forderte deshalb, allen Heranwachsenden Zugang zu Aufklärungs- und Hilfsprogramme zu gewähren.

Laut UNICEF infizieren sich täglich weltweit 2500 Heranwachsende zwischen 15 und 24 Jahren mit dem HI-Virus. Damit entfalle nahezu jede zweite Ansteckung auf diese Altersgruppe. Das höchste Risiko tragen Mädchen und junge Frauen: Sie haben oft keinen Zugang zu Informationen und kaum Möglichkeit über ihre Sexualität selbst zu bestimmen.

Das Millenniumsziel, die Ausbreitung der Immunschwächekrankheit bis 2015 zu stoppen, sei angesichts der weiteren Ansteckungen in vielen Ländern noch in weiter Ferne, erklärte UNICEF. Um diese Entwicklung zu ändern, soll die Aids-Aufklärung in Schulen, Gesundheitsstationen und religiösen Einrichtungen ausgebaut werden.

Zugleich müssten benachteiligte Kinder und Jugendliche besser vor den Folgen extremer Armut, Ausbeutung und Vernachlässigung geschützt werden. Sehr frühe Sexualkontakte, Teenagerschwangerschaften und Drogenmissbrauch seien meist Zeichen für ein schwieriges soziales Umfeld der Jugendlichen.

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SDA-ATS