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Sechs Inder sind wegen der Gruppenvergewaltigung einer Studentin in der Stadt Bangalore zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Richter K. Sangannavar sagte am Freitag bei der Urteilsverkündung, die Männer würden "bis zu ihrem natürlichem Tod" in Haft bleiben.

Sie müssen darüber hinaus eine Geldstrafe von umgerechnet 87 Franken an das 21-jährige Opfer zahlen. Die Jurastudentin aus Nepal war im Oktober in einer abgelegenen Ecke des Universitätsgeländes in der südindischen Stadt von acht Männern angegriffen worden. Die Täter schlugen ihren Begleiter zusammen und vergewaltigten die junge Frau.

Der Richter, der die Angeklagten bereits vor einigen Tagen schuldig gesprochen hatte, begründete das Strafmass damit, dass die Männer ihrem Opfer "nicht nur körperliche Qualen, sondern auch seelische Schäden" zugefügt hätten, von denen sich die Frau lange nicht erholen werde.

Ein siebter Verdächtiger muss sich derzeit vor einem Jugendgericht verantworten, während ein weiterer mutmasslicher Mittäter noch auf der Flucht ist. Die sechs Verurteilten waren eine Woche nach der Vergewaltigung festgenommen worden. Die 21-Jährige ist nach der Tat in ihr Heimatland zurückgekehrt.

In den kommenden Tagen wird auch das Urteil gegen vier Männer erwartet, die wegen der brutalen Vergewaltigung einer jungen Studentin in der Hauptstadt Neu Delhi vor Gericht stehen.

Die Studentin wurde im Dezember vor den Augen ihres Freundes in einem Linienbus misshandelt und schliesslich aus dem fahrenden Bus geworfen. Tage später starb sie an ihren schweren Verletzungen. Die Tat löste eine heftige Debatte in Indien über Misshandlungen von Frauen aus.

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SDA-ATS