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An einer Ölpipeline in den USA sind tausende Liter an Flüssigkeit ausgetreten.

KEYSTONE/AP The Canadian Press/JEFF MCINTOSH

(sda-ats)

Bei einem Leck in der Keystone-Pipeline sind im US-Bundesstaat South Dakota rund 795'000 Liter Öl ausgetreten. Das teilte die Betreiberfirma TransCanada mit.

Die Pipeline sei am Donnerstagmorgen (Ortszeit) abgeschaltet worden, nachdem ein Druckabfall bemerkt worden war. Der betroffene Abschnitt sei innerhalb von 15 Minuten isoliert worden. Ein Krisenteam sei vor Ort, um die Lage zu beurteilen, hiess es in der Stellungnahme weiter. Die Ursache des Lecks war zunächst unklar.

Ein Mitarbeiter des Umweltministerium des Bundesstaates sagte dem Sender NBC, es sehe so aus, als sei das Öl auf eine landwirtschaftliche Fläche geflossen und habe keine Gewässer erreicht. Der Abschnitt, in dem das Leck auftrat, liegt in einer dünn besiedelten Gegend im Bezirk Marshall County.

Die mehr als 4300 Kilometer lange Pipeline verbindet die kanadische Provinz Alberta mit den Ölfeldern in Oklahoma und Illinois. Im Frühjahr gab US-Präsident Donald Trump grünes Licht für den Bau von Keystone XL, was sein Vorgänger Barack Obama vor allem aus Gründen des Klimaschutzes abgelehnt hatte. Die neue Pipeline soll die Kapazität der bisherigen um das Doppelte übertreffen.

Auch Indigenen-Vertreter äusserten sich nach dem Pipeline-Leck beunruhigt, da Teile des Lake-Traverse-Indianerreservats im Marshall County liegen. "Wir sind besorgt, dass der Ölteppich nahe bei unserem Vertragsland ist, aber wir versuchen zuversichtlich zu bleiben, dass sie das Leck unter Kontrolle bekommen", sagte Dave Flute, Stammesoberhaupt der Sisseton Wahpeton Oyate laut Sender CNN.

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SDA-ATS