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Nach dem schwersten Nachbeben in Japan seit der Katastrophe vom 11. März richten sich bange Blicke auf die Atomkraftwerke. Bei den Erdstössen der Stärke 7,1 wurde ein weiterer Meiler im Nordosten des Landes beschädigt.

Aus den Abklingbecken dreier Reaktoren von Onagawa sei Wasser ausgetreten, teilte der Betreiber Tohoku Electric Power am Freitag mit. Innerhalb des Reaktorgebäudes sei ein leichter Anstieg von radioaktiver Strahlung gemessen worden, sagte ein Sprecher. Bisher seien Lecks an acht Stellen gefunden worden.

Ausserhalb der Anlage ist nach Angaben des Betreibers jedoch keine erhöhte Radioaktivität gemessen worden. Das AKW Onagawa war nach dem verheerenden Erdbeben und dem Tsunami vor einem Monat heruntergefahren worden. Es liegt 180 Kilometer nördlich vom Krisen-AKW Fukushima.

Sechs Kraftwerke betroffen

Nach dem erneuten Beben fielen in der betroffenen Region sechs konventionelle Kraftwerke vorübergehend aus, drei gingen am Freitag wieder in Betrieb, erklärte der Tohoku-Sprecher. In mehreren Atomkraftwerken sprangen Dieselgeneratoren an, bis Freitagnachmittag waren die Anlagen aber wieder ans Stromnetz angeschlossen.

Etwa im AKW Higashidori in der Präfektur Aomori wurde die externe Stromversorgung für Stunden unterbrochen, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo. Die Notversorgung funktionierte aber, mittlerweile ist der Schaden wieder behoben.

Keine neuen Probleme in Fukushima

Aus der schwer beschädigten Atomanlage Fukushima, wo Arbeiter immer noch versuchen, überhitzte Reaktoren zu kühlen, wurden keine zusätzlichen Probleme infolge des neuen Erdbebens gemeldet.

Unterdessen denkt die japanische Regierung über eine Erweiterung der Evakuierungszone um den Katastrophenreaktor nach. Japanische Medien berichteten, die Regierung könnte auch den Bewohnern ausserhalb eines 30-Kilometer-Radius' um Fukushima raten, das Gebiet zu verlassen. Die Entscheidung soll nach Angaben von Regierungssprecher Yukio Edano in den nächsten Tagen fallen.

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SDA-ATS