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Genf - Nur rund ein Drittel aller Aids-Kranken hat Zugang zu einer kombinierten Behandlung. Gemäss der UNO wurden aber Fortschritte erzielt, auch wenn das für 2010 angestrebte Ziel einer Behandlung für alle in weiter Ferne liegt.
Ende 2009 erhielten 5,2 Millionen an Aids erkrankte Erwachsene und Kinder eine anti-retrovirale Behandlung. Im Vorjahr waren es noch 4 Millionen.
Damit stieg die Abdeckung von 28 auf 36 Prozent der Patienten, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO), das UNO-Kinderhilfswerk (UNICEF) und UNAIDS am Dienstag in Genf mitteilten.
In den Ländern südlich der Sahara erhielten mit 3,9 Millionen Kranken eine Million Menschen mehr als im Vorjahr eine Behandlung. Auch wenn dies eine bedeutende Zunahme sei, konnten lediglich 37 Prozent der dort an Aids erkrankten Menschen davon profitieren, wie es in dem Bericht der drei UNO-Organisationen hiess.
In Lateinamerika und der Karibik waren es 50 Prozent, in Asien 31, in Osteuropa und Zentralasien 19 und in Nordafrika und im Nahen Osten 11 Prozent der Kranken, die in den Genuss einer Therapie kamen.
Mehrere Länder hätten bewiesen, dass eine vollumfängliche Abdeckung möglich sei, sagte Hiroki Nakatani von der WHO. Mit mindestens 80 Prozent der Patienten in Behandlung erreichten acht Länder das Ziel des vollen Zugangs für die Aids-Kranken: Botswana, Kambodscha, Kroatien, Kuba, Guayana, Oman, Rumänien und Ruanda.
Haupthindernisse auf dem Weg zur vollen Versorgung für alle sind laut dem UNO-Bericht das fehlende Geld, zu wenig Personal, Probleme bei der Verteilung der Medikamente und Zugangsschwierigkeiten für gewisse Risikogruppen wie Prostituierte, Drogenabhängige und Homosexuelle.

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SDA-ATS