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Wegen dem ÖSV-Doppelsieg im abschliessenden Slalom reicht es der Schweiz trotz dreimal WM-Gold knapp nicht zum Nummer-1-Status in St. Moritz.

Doch mit insgesamt sieben Medaillen war die Heim-WM im Engadin die erfolgreichste seit 28 Jahren für Swiss-Ski. Keine Überraschung deshalb, dass Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann ein in allen Punkten positives Fazit ziehen durfte: "Es war für uns eine hervorragende und ganz tolle WM. In St. Moritz wurde ein wunderbares Kapitel in der Geschichte des Schweizer Skirennsportes geschrieben."

Der Aargauer nannte nach seinen fünften Weltmeisterschaften als Verbandspräsident drei Gründe, die für den Erfolg der auf den Punkt bereiten Gastgeber ausschlaggebend waren: "Erstens profitierten wir vom Heimvorteil, den wir uns über Jahre aufgebaut haben. Sehr wichtig war zudem die Medaille von Lara Gut gleich im ersten Rennen. Das nahm etwas Druck weg. Und als sich Lara verletzte, sprangen zum Glück Wendy Holdener und Michelle Gisin in die Bresche. An diesem Tag hätte es sonst vielleicht auch kippen können."

Als letzten Punkt erwähnte Lehmann das operative Team von Swiss-Ski um Direktor Markus Wolf, Alpin-Direktor Stéphane Cattin und den zwei Cheftrainern Thomas Stauffer (Männer) und Hans Flatscher (Frauen). Diese hätten teils "mutig" (Lehmann) selektioniert, was insbesondere bei der Kombination mit der Nominierung des nachmaligen Weltmeisters Luca Aerni perfekt aufging.

Auch in der Kombination der Frauen stellte die Schweiz dank Wendy Holdener die Weltmeisterin. Für das dritte WM-Gold zeichnete Beat Feuz in der Königsdisziplin Abfahrt verantwortlich.

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SDA-ATS