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Dhaka - Stockschläge und Prügel sind in den Schulen Bangladeschs an der Tagesordnung. Damit soll nun Schluss sein: Lehrer dürfen ihre Schüler nicht mehr schlagen, wie die Regierung am Montagabend entschied.
Die Regierung habe erkannt, dass "diese Bestrafungen unmenschlich sein können", sagte Bildungsminister Syed Ataur Rahman am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Zudem könne die körperliche Züchtigung dazu führen, dass die Schüler aus Angst vor Schlägen nicht zum Unterricht gingen.
In einer offiziellen Erklärung führte der Minister zudem an, dass Schläge die Entwicklung der Schüler behindern könnten. Das Oberste Gericht hatte die Regierung des südasiatischen Landes kürzlich aufgefordert, etwas gegen die zunehmenden Fälle von harter körperlicher Züchtigung in den Schulen zu unternehmen.
Im März mussten acht Schüler im Spital behandelt werden, nachdem sie von der Direktorin ihrer Schule mit dem Stock verprügelt wurden. Der Grund: Sie hatten ihre Farbstifte vergessen.
In Bangladesch ist es weit verbreitet, dass Lehrer ihre Schüler schlagen. Laut einer Erhebung des UNO-Kinderhilfswerks UNICEF vom vergangenen Oktober werden 90 Prozent der 30 Millionen Schüler des Landes geschlagen. Die üblichste Bestrafung sind Stockschläge.

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SDA-ATS