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Bern - Der Arbeitsmarkt in der Schweiz erholt sich zögerlich. Per Ende Juni hat die Gesamtbeschäftigung im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Prozent zugenommen, wie der am Donnerstag publizierte Beschäftigungsbarometer des Bundesamtes für Statistik (BFS) ergibt.
Die Zahl der Erwerbstätigen betrug im zweiten Quartal 4,5 Millionen. Die Zahl der schweizerischen Arbeitskräfte blieb stabil bei 3,3 Millionen (-0,1 Prozent), während bei den ausländischen Arbeitskräften eine Zunahme von 2,1 Prozent auf 1,3 Millionen verzeichnet wurde, wie es weiter hiess.
Die Beschäftigtenzahl nahm innert Jahresfrist um 0,6 Prozent auf rund 4 Millionen zu. Im Industrie-Sektor betrug der Rückgang ebenfalls 0,6 Prozent (rund 1 Million Beschäftigte), während der Dienstleistungs-Sektor eine Zunahme von 1,0 Prozent verzeichnete (rund 3 Millionen). Im Vergleich zum Vorquartal wuchs die Beschäftigung saisonbereinigt um 0,2 Prozent.
Die Gesamtbeschäftigung werde sich in den nächsten Quartalen weiter verbessern, schrieb das BFS weiter. Bei allen in die nahe Zukunft gerichteten Indikatoren sei ein Aufwärtstrend festzustellen.
Erwerbstätige sind Personen, die mehr als 1 Stunde pro Woche arbeiten. Die Beschäftigtenstatistik orientiert sich dagegen an den besetzten Stellen mit mehr als 6 Stunden Arbeit pro Woche in Betrieben des sekundären und tertiären Sektors. Ausgeklammert sind dabei Angestellte in Privathaushalten und Selbständigerwerbende ohne Betrieb.

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SDA-ATS