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Lenherr und Smith erneut mit Spitzenresultat

Wie schon am Samstag zeigen sich die Skicrosser Jonas Lenherr und Fanny Smith beim Weltcup in Sunny Valley von ihrer besten Seite. Die Sieger der Rennen vom Samstag schaffen es erneut aufs Podest.

Nach seinem Sieg vom Samstag musste sich der 28 Jahre alte Lenherr als Zweiter einzig Kevin Drury geschlagen geben. Der Kanadier und der Ostschweizer tauschten damit im Vergleich zum Vortag, als Lenherr knapp vor Drury über die Ziellinie gefahren war, die Plätze. Mit Armin Niederer verpasste ein zweiter Schweizer im Final der Männer als Vierter das Podest nur um wenige Zentimeter.

Für Lenherr entschädigte das Weltcup-Wochenende in Sunny Valley auch etwas für seinen nicht geglückten Auftritt an den Olympischen Spielen (15.). "In Südkorea ging für mich nicht alles so auf, wie ich mir das vorgestellt hatte." Umso mehr funktionierte sein Plan dafür in Russland. "Ich bin voll happy mit meinen zwei Rennen, das Wochenende kann man wohl unter 'gut' abbuchen", befand Lenherr.

Bei den Frauen klassierte sich Fanny Smith hinter der schwedischen Saison-Dominatorin Sandra Näslund und der Kanadierin Brittany Phelan im 3. Rang. Die 25-jährige Smith hatte nach ihrem Sieg kundgetan, wie sehr ihr der Kurs in Russland zusage. Das bestätigte sie am Sonntag als Dritte eindrücklich. "Ich bin unglaublich zufrieden. Durch den ungünstigen Startplatz auf der linken Seite verpasste ich aber möglicherweise ein noch besseres Resultat", konstatierte die Olympia-Dritte.

Erneut nicht wie gewünscht lief es dagegen Marc Bischofberger. Der Leader im Gesamtweltcup und Silbermedaillengewinner von Pyeongchang schied bereits in den Achtelfinals aus. Ein Fahrfehler über eine Welle wurde dem Appenzeller zum Verhängnis. Mit Jean-Frédéric Chappuis patzte jedoch auch Bischofbergers ärgster Widersacher im Kampf um den Skicross-Weltcup - wie der Schweizer blieb der Franzose, der die letzten drei Jahre den Weltcup der Skicrosser gewinnen konnte, in den Achtelfinals hängen.

Dennoch konnte Chappuis weiter ein paar Punkte auf Bischofberger gut machen. Der Vorsprung des Schweizers beträgt vor dem letzten Saisonrennen noch 59 Punkte. Für einen Sieg gibt es 100 Punkte, der Zweite erhält 80 und der Dritte 60 Zähler.

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