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Der kanadische Sänger Leonard Cohen hat einen Rechtsstreit gegen seine langjährige Managerin und kurzfristige Geliebte Kelley Lynch gewonnen. Ein Gericht in Los Angeles sprach Lynch am Donnerstag schuldig, den 77-Jährigen belästigt, verfolgt und schikaniert zu haben, wie die "Los Angeles Times" berichtet.

Ausserdem habe die 55-Jährige gegen ein richterliches Kontaktverbot zu Cohen verstossen. Das Strafmass soll in der kommenden Woche verkündet werden.

Während des Prozesses waren vor Gericht zahlreiche E-Mails verlesen und Anrufbeantworter-Nachrichten vorgespielt worden, in denen Lynch Cohen wüst beschimpfte und unter anderem als Drogenabhängigen verunglimpfte.

Die 55-Jährige hatte 17 Jahre lang für den Star gearbeitet und auch eine kurze Affäre mit ihm, wie Cohen einräumte. Im Jahr 2004 wurde sie von dem Star gefeuert, als er feststellen musste, dass sie während seines jahrelangen Aufenthalts in einem buddhistischen Kloster rund fünf Millionen Dollar von ihm verjubelt hatte.

Cohen verklagte Lynch 2005, die Ex-Managerin wurde zur Zahlung von 9,5 Millionen Dollar verdonnert. Um sein Konto wieder aufzubessern, kehrte Cohen 2008 nach 15-jähriger Abstinenz auf die Bühne zurück und feierte weltweite Konzerterfolge. Dessen ungeachtet stellte Lynch ihrem Ex-Geliebten weiter nach, darum ging es nun in dem aktuellen Prozess.

SDA-ATS