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Verkehr, Fasnacht, Wirtschaft oder Fussball: Vor scherzenden Redaktionen war am Freitag, dem 1. April, kaum ein Thema gefeit. Wäre alles ernst gemeint, dürften die Strassen im Kanton Zürich farbiger werden.

Rosa Kreisel sollen Raser, Drängler, Rechtsüberholer und Geisterfahrer im Zürcher Oberland beruhigen, wie "Anzeiger von Uster" und der "Zürcher Oberländer" übereinstimmend meldeten.

Die Stadt Zürich wiederum plant laut "NZZ", die Stadtfarben blau-weiss stärker zu betonen. Als Teil der Corporate Identity und auch, weil Verkehrspsychologen es empfehlen, werden alle 4000 Fussgängerstreifen in Zukunft blau-weiss statt goldgelb sein. Die Stadt lasse sich die Neuerung rund 250 Millionen Franken kosten.

Fasnacht und Trams

Die "Basler Zeitung" scherzte mit der Fasnacht: Einer der drei Bummelsonntage, an denen Fasnachtscliquen nach der Fasnacht nochmals musizieren, solle gestrichen werden. Die Basler Regierung wolle wegen Lärmklagen die Polizeivorschriften "restriktiver fassen". Eine "IG Pro Bummel" habe sich bereits formiert.

Tram-News boten die Berner Zeitungen der Leserschaft: Die Verkehrsbetriebe Bernmobil setzten auf Neigetechnik, um die zeitlichen Herausforderungen des neuen Taktfahrplans zu meistern, wusste "Der Bund" zu vermelden. Die "Berner Zeitung" wiederum berichtete über ein blau-rotes Tram mit Logo des YB-Konkurrenten FC Basel.

Dampflok soll bei der SBB Strom sparen

Energiesparen war im Aargau ein Thema: Um Strom zu sparen, soll der SBB-Regio-Express Olten-Wettingen mit einer Dampflokomotive geführt werden, berichtete das Regionaljournal Aargau/Solothurn von Schweizer Radio DRS.

Radio Argovia versuchte, Autofahrer in Aufregung zu versetzen. Das Privatradio berichtete, die Autobahn A1 werde zwischen Mägenwil und Aarau-Ost wegen einer Sanierung für zwei Monate total gesperrt. Die Baustelle erfülle die EU-Normen jedoch nicht und sei zu gefährlich für die Bauarbeiter sowie Verkehrsteilnehmer.

Scherze mit der "Nati"

Landesweit für Scherze herhalten musste die "Nati". "Le Matin" vermeldete eine Verlängerung für Trainer Ottmar Hitzfeld bis 2018. Die Sender Yes FM und Rouge FM dagegen nannten den erfolglosen französischen Nationaltrainer Raymond Domenech als Hitzfelds Nachfolger. In der Zentralschweiz kündigten Radio Central und Radio Eviva die Rückkehr von Köbi Kuhn zur Nationalmannschaft an.

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SDA-ATS