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Wie geplant sind am Mittwoch die letzten Meter Fels im Gotthard-Basistunnel durchstossen worden. Rund fünf Monate nach dem Durchschlag der Oströhre ist damit auch die Weströhre zwischen Erstfeld und Bodio auf der gesamten Länge von 57 Kilometern ausgebrochen.

Es handle sich um einen weiteren Meilenstein beim Bau des längsten Eisenbahntunnels der Welt - so wird Renzo Simoni, Vorsitzender der Geschäftsleitung der AlpTransit Gotthard AG (ATG), in einer Mitteilung zitiert.

Die Arbeiten waren 2001 im südlichen Teilabschnitt Bodio aufgenommen worden. Inklusive aller Stollen und Schächte misst das Tunnelsystem Gotthard-Basistunnel nun 152 Kilometer. Dafür wurden mehr als 28 Millionen Tonnen Gestein und Fels ausgebrochen, über die Hälfte davon mit Tunnelbohrmaschinen.

Auch in der Weströhre kann die riesige Fräse, die im Frühjahr 2003 in Bodio angefahren worden war, nun demontiert werden. Dann wird die Tunnelauskleidung und den Einbau der Bahntechnik vorangetrieben. Nach Angaben der ATG soll der betriebsbereite Tunnel im Mai 2016 der SBB übergeben werden.

Zunächst wurde am Mittwoch aber gefeiert, nachdem sich die Bauarbeiter im durchstossenen Tunnel die Hände gereicht hatten. Eine Feier wie beim Durchbruch der Oströhre am 15. Oktober gab es zwar nicht. Geladen waren aber immerhin 350 Gäste, darunter die Baudirektoren der Kantone Tessin, Uri und Graubünden.

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SDA-ATS