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Bundespräsidentin Doris Leuthard wird in Cotonou von Benins Präsident Patrice Talon empfangen.

KEYSTONE/ALEXANDRA WEY

(sda-ats)

Bundespräsidentin Doris Leuthard hat am Donnerstag in Benin die neue Kooperationsstrategie für das westafrikanische Land lanciert. Benin ist seit 1981 ein Schwerpunktland der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA).

Die Schweiz will Benin im Rahmen der Strategie unter anderem helfen, ländliche Regionen zu entwickeln, die Grund- und Berufsbildung auszubauen sowie Lokalbehörden effizienter zu machen um die Dezentralisierung voranzutreiben.

Leuthard traf dazu in der Hafenstadt Cotonou Benins Präsident Patrice Talon, wie das Bundesamt für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) mitteilte. Beide wünschten sich, die Wirtschaftsbeziehungen auszubauen. Gleichzeitig seien in den Gesprächen die Bedeutung rechtsstaatlicher Normen für die Wirtschaftsentwicklung betont worden, heisst es im Communiqué.

Leuthard eröffnet während ihres Besuchs auch eine Schule, welche mit Schweizer Hilfe gebaut wurde. Zudem wird sie sich mit Frauen in Führungspositionen austauschen.

Benin ist die zweite und letzte Station der Westafrika-Reise der Bundespräsidentin. Am Dienstag und Mittwoch hatte sie Ghana besucht.

SDA-ATS