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Bern - Polen ist für die Schweiz der wichtigste Handelspartner Zentraleuropas. Im ersten Halbjahr 2010 haben sowohl Einfuhren als Ausfuhren deutlich zugelegt. Die Regierungen beider Länder wollen die Wirtschaftsbeziehungen nun weiter ausbauen, wie sie am Montag erklärten.
Wie Bundespräsidentin Doris Leuthard nach einem offiziellen Arbeitstreffen mit dem polnischen Vizepremier- und Wirtschaftsminister Waldemar Pawlak sagte, prüfen die Schweiz und Polen, wie die "sehr fruchtbare Zusammenarbeit" vertieft werden kann.
Pawlak zeigte sich vor den Medien in Bern überzeugt, dass sich die wirtschaftliche Zusammenarbeit weiterhin zur beiderseitigen Zufriedenheit entwickeln wird.
Dynamische EntwicklungSchon jetzt ist die Entwicklung äusserst dynamisch. Nach einem krisenbedingten Einbruch der Ein- und Ausfuhren im 2009 sind die Exporte im ersten Halbjahr 2010 gegenüber dem ersten Semester 2009 wieder um 19 Prozent gestiegen. Die Importe nahmen um 30 Prozent zu. 2008 hatte das Handelsvolumen den bisherigen Höchststand von 3,7 Mrd. Fr. erreicht.
Im gleichen Jahr belief sich der Kapitalbestand von Schweizer Firmen in Polen auf 5,2 Mrd. Franken. Damit ist Polen nicht nur der wichtigste Schweizer Handelspartner Zentraleuropas sondern auch das Land in dem die Schweizer Wirtschaft am meisten investiert.
Waldemar Pawlak betonte, dass die Schweiz auch über den EU-Erweiterungsbeitrag einen wichtigen Beitrag an die Entwicklung Polens leistet. Laut Leuthard wurden in diesem Rahmen bis Ende Juli 2010 für Polen bislang 50 Projekte im Gesamtbetrag von 437,6 Mio. Fr. provisorisch oder definitiv genehmigt.
Nicht weiter eingehen wollten Leuthard und Pawlak auf den Anfang Juli vom polnischen Botschafter in der Schweiz geäusserten Wunsch, dass die Schweiz einen weiteren Kohäsionsbeitrag an die EU leistet und damit den Aufbau Osteuropas unterstützt.

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SDA-ATS