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Nach den massiven Angriffen einer internationalen Allianz auf libysche Militäreinrichtungen hat Libyen am Sonntagabend erneut eine Waffenruhe ausgerufen. Die Waffen würden bereits ab Sonntagabend schweigen, erklärte ein Sprecher der Streitkräfte in Tripolis.

Damit folge man einem Vorschlag der Afrikanischen Union. Schon am Freitag hatte Libyen eine Waffenruhe verkündet, diese aber nicht eingehalten.

Der arabische Sender Al-Arabija meldete, die Rebellen hätten wieder die Kontrolle über die Stadt Adschdabija im Osten übernommen. Die Stadt Misrata sei noch von den Truppen des Machthabers Muammar al-Gaddafi umstellt.

In Tripolis wurden am Sonntag nach Angaben der Staatsmedien 50 "Märtyrer" zu Grabe getragen, die bei den Angriffen der westlichen Allianz in der Nacht getötet worden waren.

Massive Luftangriffe

Dagegen sagt das Pentagon, es gebe keine Belege für zivile Opfer. Die Truppen des libyschen Machthabers Muammar al Gaddafi seien indes "isoliert und durcheinander".

Nach ersten Angriffen mit Marschflugkörpern von britischen und amerikanischen Schiffen am Samstagabend hatten nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums am Sonntag Kampfjets und Langstreckenbomber der amerikanischen Streitkräfte libysche Bodentruppen und Luftabwehrstellungen beschossen.

Das Pentagon prüfe das Ausmass der erfolgten Zerstörungen sowie, ob weitere Angriffe zur Sicherung einer Flugverbotszone über dem nordafrikanischen Land notwendig seien.

Mit massiven Luftangriffen hat eine internationale Streitmacht die UNO-Resolution gegen das Regime des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi umgesetzt. Damit sollen weitere Angriffe der Gaddafi-Truppen auf das eigene Volk verhindert werden.

Die von der UNO beschlossene Flugverbotszone über Libyen sei nun "wirksam eingerichtet", erklärte US-Generalstabschef Mike Mullen am Sonntag im amerikanischen Sender CNN.

Die Militäraktion habe zwei Ziele: Angriffe der Gaddafi-Truppen auf Rebellen zu unterbinden und die Fähigkeit der libyschen Streitkräfte zu mindern, sich gegen die Flugverbotszone zu wehren.

Gaddafi kündigte einen "langen, ruhmreichen Krieg" gegen die "Kreuzritter" und "neuen Nazis" an. Eine Million Libyer würden dafür bewaffnet. Er habe die Waffendepots öffnen lassen, sagte Gaddafi. Das ganze Mittelmeer werde "zum Schlachtfeld", drohte er.

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SDA-ATS