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Licht aus für den Klimaschutz: Weltweit haben am Samstag Millionen Menschen mit 60 Minuten Dunkelheit wieder ein Zeichen für den Klimaschutz gesetzt. Nach Neuseeland machte auch Australien am Samstag viele Lichter aus: Das weltberühmte Opernhaus in Sydney lag ab Punkt 20.30 Uhr Ortszeit im Dunkeln.

Die Veranstalter der weltweiten "Earth Hour"-Aktion hoffen, dass viele Millionen Menschen rund um den Erdball mitmachen und so ein Zeichen für den Klimaschutz setzen. Die Umweltstiftung WWF will durch die Massendemonstration Druck auf Regierungen machen, konkrete Schritte zum Schutz des Weltklimas voranzutreiben.

In Neuseeland mussten geplante Open Air-Konzerte zum Start der Dunkelstunde in Hallen stattfinden, weil es regnete. Im Planetarium in Wellington wollten Astronomen Besuchern bei besonders dunklem Nachthimmel die Zauberwelt der Sterne zeigen, doch dichte Wolken verdeckten den Blick.

"Die Natur ist nicht gerade gnädig zur diesjährigen Earth Hour", sagte eine der Organisatorinnen, Lee Barry. In der Hafenstadt Napier lockten Restaurants mit Abendessen bei Kerzenlicht.

Bekannte Bauwerke im Dunkeln

Tausende Städte, Organisationen und Bürgerinitiativen aus mehr als 130 Ländern machen nach Angaben der Organisatoren dieses Jahr mit. Rund um den Globus, jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit, wollten sie bei der "Stunde für den Planeten Erde" das Licht ausschalten.

"Viele der bekanntesten Bauwerke der Welt werden im Dunkeln liegen", erklärten die Organisatoren. Beispielsweise sollten am Brandenburger Tor in Berlin, am Eiffelturm in Paris, an der Christus-Statue in Rio de Janeiro und am Times Square in New York die Lichter ausgehen.

Die Aktion, die 2007 in Sydney begann, soll Menschen weltweit zu mehr Klimaschutz anregen. Mit Blick auf die atomare Katastrophe in Japan kommt der Aktion in diesem Jahr ganz besondere Bedeutung zu.

"Nutzt die 60 Minuten Dunkelheit, um die Welt zu erleuchten", schrieb UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon in einer Grussbotschaft. "Der Umstieg auf Ökostrom ist eine der effizientesten Massnahmen, die jeder zum Schutz des Klimas ergreifen kann", sagte WWF-Geschäftsführer Eberhard Brandes.

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SDA-ATS