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Trocken gelegter Brunnen im bündnerischen Malans. Das Dorf hat angesichts der anhaltenden Trockenheit mehrere Brunnen abgestellt, um Wasser zu sparen.

KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

(sda-ats)

Das Fürstentum Liechtenstein hat am Mittwoch ein absolutes Feuerverbot in Wäldern und Waldesnähe ausgesprochen. Angesichts der Trockenheit und grosser Waldbrandgefahr gilt bereits in den Kantonen Tessin, Wallis und in Teilen Graubündens ein Feuerverbot.

Da seit längerem keine nennenswerten Niederschläge gefallen sind, herrscht im ganzen Fürstentum grosse Waldbrandgefahr (Stufe 4 von 5), wie das Amt für Bevölkerungsschutz mitteilte. Deswegen ist das Entzünden von offenem Feuer im Wald und in Waldesnähe bis auf Weiteres verboten.

Die Trockenheit betrifft grosse Teile der Schweiz. Im Tessin, im Wallis und in Teilen Graubündens besteht schon seit Tagen ein absolutes Feuerverbot im Freien. Viele weitere Kantone mahnen zu sorgfältigem Umgang mit Feuer im Wald und in Waldesnähe.

Am Mittwoch wurde auch im Kanton Schaffhausen die Waldbrandgefahr von Stufe 2 auf 3 (erheblich) erhöht, wie die Staatskanzlei mitteilte. Schaffhausen war eine der wenigen Regionen, in denen die Waldbrandgefahr noch nicht als erheblich eingestuft wurde.

Geprüft wird dort auch ein Wasserentnahmeverbot aus Gewässern, wie Jürg Schulthess von den Schaffhauser Behörden gegenüber dem "Regionaljournal Zürich-Schaffhausen" von Radio SRF sagte.

Mehrere Kantone griffen bereits zu solchen Massnahmen. Seit vergangenem Freitag gilt beispielsweise im Kanton Thurgau ein teilweises Verbot der Wasserentnahme aus Oberflächengewässern. Der Pegel des Bodensees liegt 60 Zentimeter unter der Norm.

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