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Mit Christian Lindner als neuem Parteichef will die deutsche FDP aus ihrer Krise neu durchstarten. Bei der Wahl des Nachfolgers von Philipp Rösler erhielt er am Samstag bei einem Sonderparteitag in Berlin 79,04 Prozent der Stimmen.

"Ich bedanke mich für dieses tolle Votum", sagte der 34-Jährige. In seiner Bewerbungsrede hatte der Nordrhein-Westfale seine Partei aufgerufen, das Scheitern bei der Bundestagswahl abzuhaken und zu kämpfen.

"Die Zeit der Trauerarbeit ist zu Ende", sagte Lindner. Der weite Weg zurück in den Bundestag werde von Widerständen, Rückschlägen und Enttäuschungen gesäumt sein: "Deshalb kann keiner diesen Weg allein gehen."

Der Umgang der Basis mit der Niederlage zeige aber, dass die FDP noch Stärke und Selbstachtung besitze. Unter seiner Führung werde es keine Spaltung und keinen Rechtsruck geben. Die Partei dürfe nicht der "nationalökonomischen Bauernfängertruppe" von der AfD nacheifern.

Schonungslos und emotional suchten die Liberalen auf ihrem Parteitag nach Gründen für ihr Versagen bei der Bundestagswahl vom September. Das gescheiterte Spitzenduo Philipp Rösler und Rainer Brüderle räumte eigene Fehler ein, kritisierte aber auch mangelnde Loyalität im Führungsteam.

SDA-ATS