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Lindt & Sprüngli hat im ersten Halbjahr einen Gewinnsprung gemacht. Der grösste Edelschokoladenhersteller der Welt verdiente unter dem Strich 48,8 Mio. Franken. Das sind 40,2 Prozent mehr als im Vorjahressemester.

Den Betriebsgewinn (EBIT) konnte Lindt & Sprüngli gar um 42,1 Prozent auf 65,5 Mio. Fr. steigern. Auch der Umsatz wuchs kräftig um 9,6 Prozent auf 1,132 Mrd. Franken, wie der Kilchberger Traditionskonzern bekannt gab.

Lindt & Sprüngli hat dabei vom nicht enden wollenden Winter in Europa profitiert. Das garstige Wetter habe sich mancherorts positiv auf den Schokoladenkonsum ausgewirkt, hiess es. Das Geschäft in den europäischen Hauptmärkten Deutschland, Frankreich, Grossbritannien und auch der Schweiz sei sehr gut gelaufen.

Im grössten Schokolademarkt der Welt, in Nordamerika, hat Lindt & Sprüngli ein Umsatzplus aus eigener Kraft von 12,7 Prozent erzielt . Damit hat sich der Schweizer Konzern nach eigenen Angaben deutlich besser geschlagen als der Gesamtmarkt.

Zudem schreitet die Expansion weiter voran. Die vor kurzem eröffneten Tochtergesellschaften in Russland, China und Südafrika seien gut gestartet.

Erwartungen deutlich übertroffen

Die neueste Lifestyle-Produktlinie "Hello", mit der vor allem junge und junggebliebene Schokoladeliebhaber angesprochen werden sollen, erzielte laut Mitteilung "beeindruckende Starterfolge". Die Marke werde sukzessive über die kommenden 15 Monate weltweit lanciert.

Insgesamt hat Lindt & Sprüngli die Erwartungen der Analysten weit übertroffen. Diese hatten im Schnitt gemäss der Nachrichtenagentur AWP mit einem Umsatz von 1,123 Mrd. Fr. und einem Betriebsgewinn von 58,7 Mio. Fr. gerechnet. Beim Reingewinn hatten sie lediglich 44,1 Mio. Fr. prognostiziert.

Für das Gesamtjahr hält Lindt an den mittel- bis langfristigen, strategischen Zielen fest. Der Konzern erwartet ein Umsatzwachstum aus eigener Kraft von 6 bis 8 Prozent.

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SDA-ATS