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17 Parlamentarierinnen und Parlamentarier aus den Reihen von SP und Grünen laden den griechischen Oppositionsführer der radikalen Linken, Alexis Tsipras, zu einem Besuch in die Schweiz ein. Sie wollen sich mit ihm über die Vision eines sozialen Europas austauschen.

In einem Brief an Tsipras, welcher der Nachrichtenagentur sda vorliegt, schlagen die Parlamentarier einen Termin während der Herbstsession im kommenden September vor. Als Erstunterzeichner des Briefes fungieren die SP-Nationalräte Cédric Wermuth (AG) und Mathias Reynard (VS).

Das radikale Linksbündnis Syriza unter der Führung des charismatischen Tsipras' erreichte bei den griechischen Parlamentswahlen von Mitte Juni 71 Sitze und wurde zweitstärkste Kraft. Eine Regierungsbeteiligung schloss Tsipras aber aus.

Im Brief heisst es, Syriza sei mehr als bloss eine griechische Partei. Das Linksbündnis sei für alle radikal-progressiven Kräfte in Europa eine Quelle der Hoffung. Wenn sozialistische Bewegungen in rechtsregierten Staaten wie der Schweiz die Idee eines sozialen Europas wiederentdeckten, sei dies das Verdienst von Syriza.

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SDA-ATS