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Den ersten Härtetest der Premier-League-Saison hat Liverpool vor dem ersten Meisterschaftsunterbruch bestanden. Der nächste nach dem 4:0 gegen Arsenal und der Transferperiode folgt sogleich.

In manchen der wichtigsten Vereine Grossbritanniens wollten Spieler auf den letzten Drücker einen Wechsel (erzwingen). Liverpools Führungsetage lehnte trotz unmoralischer Angebote aus Barcelona den Transfer von Philippe Coutinho ab, Arsenal verweigerte Alexis Sanchez mangels geeignetem Nachfolger die kurzfristige Freigabe für einen Übertritt zu Ligakonkurrent Manchester City. Und Ross Barkley durfte von Everton nicht zu Chelsea wechseln.

Deshalb sind die Beobachter gespannt, in welcher geistigen Verfassung die genannten Spieler an diesem Wochenende für ihre bisherigen Arbeitgeber auftreten werden. Bei einem Akteur können sie sich dies sparen. Coutinho wurde von Trainer Klopp nicht für die Auswärtspartie vom Samstag gegen Manchester City nominiert.

Der Brasilianer hat in dieser Saison noch keinen Ernstkampf für Liverpool, sehr wohl aber - und trotz dreiwöchiger Trainingspause bei den "Reds" - für Brasiliens Nationalteam (in der WM-Qualifikation) bestritten. Als Grund für die Nicht-Berücksichtigung nannte Klopp Trainingsrückstand. "Er hätte 20, 25 Minuten spielen können, vielleicht auch länger." Aber er zöge es vor, Coutinho stattdessen im Training aufzubauen. "Wir haben in den nächsten drei Wochen sieben Spiele", so Klopp.

Alexis Sanchez steht nach zwei Niederlagen mit Chile in der WM-Qualifikation die nächste heikle Aufgabe im Klub bevor. Mit Arsenal gilt es, im Heimspiel gegen Bournemouth in der vierten Runde eine dritte Niederlage in Folge zu vermeiden.

An der Ranglistenspitze der Premier League thront nach Siegen gegen West Ham, Swansea und Leicester mit 10:0 Toren Manchester United. Nächster Gegner ist Xherdan Shaqiris Klub Stoke City, gegen den Manchester seit vier Jahren kein Auswärtsspiel mehr gewonnen hat.

Hoffenheims Heimstärke

Das Topspiel des dritten Bundesliga-Spieltages lautet Hoffenheim - Bayern München. In der letzten Saison hatte die TSG kein einziges Heimspiel verloren, die Bayern verliessen Sinsheim mit einem 0:1. "Sie spielen mit viel Intensität. Es wird schwierig, aber wir haben Selbstvertrauen", sagte Bayerns Trainer Carlo Ancelotti vor dem Duell mit Steven Zuber und Co.

Thema Nummer 1 bei den Bayern ist die Rolle von Thomas Müller. Der unter Pep Guardiola noch gesetzte Weltmeister ist fit, aber hat keinen Stammplatz. Er wisse um die Bedeutung und die Vergangenheit des 28-jährigen Offensiv-Allrounders, so Ancelotti. "Müller ist ein wichtiger Spieler, aber es sind viele wichtige Spieler hier. Man kann nicht das ganze Jahr mit den gleichen elf spielen. Es wird Rotation geben."

Dembélé unter Beobachtung

In der spanischen Liga steht die dritte Runde im Programm. Der Fokus nach der Länderspiel-Pause liegt auf dem FC Barcelona, der erstmals mit Neymars Nachfolger Ousmane Dembélé antreten dürfte. Der für (vorerst) 105 Millionen Euro aus Dortmund geholte Franzose scheut den Vergleich mit dem brasilianischen Weltrekord-Transfer: "Ich bin nicht hier, um ihn zu ersetzen. Ich bin hierhergekommen, um besser zu werden."

Auf Dembélé wartet das Stadtderby im Camp Nou gegen Espanyol Barcelona, das kein Hindernis auf dem Weg zum dritten Sieg im dritten Ligaspiel werden sollte. Die letzten acht Heimderbys gewann "Barça" allesamt, zuletzt 4:0, 5:1 und 5:0. Coach Ernesto Valverde spielte und coachte einst erfolgreich beim Stadtrivalen, der sich aufgrund der Unruhe durchaus seine Chancen ausrechnet. "Derzeit reden alle darüber, was abseits des Spielfelds bei Barcelona passiert. Wir hoffen, dass wir daraus einen Vorteil ziehen können", sagte Espanyols Mittelfeldspieler Victor Sanchez.

Monaco will Rekord ausbauen

In der fünften Runde der französischen Ligue 1 versucht Monaco, seinen saisonübergreifenden Rekord von 16 Siegen in Folge auszudehnen. Der trotz der Abgänge von diversen Schlüsselspielern mit vier Erfolgen gestartete Titelverteidiger trifft auswärts auf Nice.

Monaco stellte nach 360 Minuten der Meisterschaft mit 14 Treffern (sieben davon durch Radamel Falcao) das offensiv beste Team der Liga. Nice hat mit Trainer Lucien Favre nur eines von bislang acht Pflichtspielen seit der Sommerpause gewonnen.

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SDA-ATS