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Schindellegi SZ - Die mit dem Konjunkturaufschwung wieder anschwellenden weltweiten Warenströme haben Kühne+Nagel (K+N) einen Umsatzsprung beschert. Der Umsatz des Logistikkonzerns stieg im ersten Halbjahr um 18,3 Prozent auf 9,8 Mrd. Franken.
Von April bis Juni lag der Umsatz sogar um fast 27 Prozent über dem Vorjahr, wie aus dem Halbjahresabschluss hervorgeht. Zulegen konnte K+N auch beim Gewinn: Der Halbjahresgewinn lag 8,9 Prozent höher und belief sich auf 281 Mio. Franken, der Betriebsgewinn (EBIT) kletterte um 9,2 Prozent auf 357 Mio. Franken.
Die Gewinnzunahme ist allerdings nur zu einem kleinen Teil auf das Umsatzwachstum zurückzuführen. Der Rohertrag, also die Einnahmen von K+N nach Abzug der an Reedereien, Fluggesellschaften und Transporteure bezahlten Frachtraten, stieg nämlich lediglich um 1,1 Prozent auf 2,96 Mrd. Franken. Das bessere Ergebnis resultierte vor allem aus dem tieferen Aufwand für Administration, Abschreibungen und Steuern.
Deutlich mehr Luftfracht
In sämtlichen Geschäftszweigen hat K+N im Vergleich zum von der Krise geprägten Vorjahr sein Ergebnis gesteigert. Die Nachfrage auf dem internationalen Seefrachtmarkt stieg kräftig, was zu Engpässen an Laderaum und Containern geführt habe. Mit rund 20 Prozent konnte K+N beim Seefrachtvolumen nach eigenen Angaben das Wachstum des Marktes überflügeln.
Noch stärker als auf den Meeren fiel der Zuwachs in der Luft aus. K+N verzeichnete bei der Luftfracht einen Anstieg der Frachtmenge um 31 Prozent.
Beim Landverkehr stieg der Umsatz von K+N in einem wachsenden, aber von starkem Preisdruck geprägten Markt um 13,3 Prozent. Anders als im Vorjahr schrieb K+N mit seiner Landverkehrssparte keine roten Zahlen mehr.
Um 4,7 Prozent stieg der Umsatz bei der Kontraktlogistik, das heisst mit jenen Kunden, bei denen K+N sich nebst dem eigentlichen Transport auch um die Lagerhaltung und andere logistische Belange kümmert.
Nachhaltiges Wachstum
Angesichts der erfreulichen ersten Jahreshälfte gibt sich K+N zuversichtlich und hat seine Wachstumsprognosen für alle Sparten erhöht. Gleichwohl warnt der Logistikkonzern vor Euphorie: Die Bonitätsrisiken in einigen Ländern Südeuropas und die Lage an den Finanzmärkten erforderten nach wie vor grosse Wachsamkeit.

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SDA-ATS