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Ein Streik der Lokführer hat am Donnerstag in Deutschland für starke Beeinträchtigungen im Bahnverkehr gesorgt. Hunderttausende Pendler waren von dem Ausstand im Personenverkehr betroffen. Zudem bestreikte die Lokführer-Gewerkschaft GDL die ganze Nacht den Güterverkehr.

"Wir haben im Güterverkehr teilweise 90 Prozent zum Stehen gebracht, im Personenverkehr über 80 Prozent. Die Wirkung ist enorm", sagte der Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky.

Der gesamte Personenverkehr der Deutschen Bahn wurde ab 4 Uhr morgens bestreikt. Stark betroffen waren nach Angaben der Deutschen Bahn der Regional- und Nahverkehr. Zahlreiche S-Bahnen in den Städten Berlin, Hannover, München, Frankfurt am Main, Nürnberg und Stuttgart fielen aus.

Auch Fernverkehr betroffen

Ebenfalls eingeschränkt war der Fernverkehr. Rund ein Drittel dieser Züge kamen zum Stillstand. Wer von der Schweiz nach Deutschland oder in die umgekehrte Richtung reisen wollte, musste deshalb mit Verspätungen und Zugausfällen rechnen.

Betroffen war vor allem die Achse Frankfurt - Basel, wie SBB-Sprecher Christian Ginsig am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. Die Züge Richtung Stuttgart und München verkehrten dagegen weitgehend planmässig.

Auf den Schweizer Binnenverkehr hatte der Streik kaum Auswirkungen. Einzig ein ICE von Basel nach Zürich fiel am Morgen aus, die Reisenden mussten eine halbstündige Verspätung in Kauf nehmen.

Nach sechs Stunden nahmen die deutschen Lokführer ihre Arbeit wieder auf. Doch auch nach Streik-Ende mussten sich die Reisenden in Deutschland bis in den Abend hinein auf Behinderungen einstellen. Die ausgefallenen Züge mussten zuerst wieder an die vorgesehenen Einsatzstellen gefahren werden.

Weitere Streiks nicht ausgeschlossen

Die GDL verlangt höhere Mindestlöhne und einen Tarifvertrag für alle 26'000 Lokführer im deutschen Nah-, Fern- und Güterverkehr. Die Verhandlungen mit der Deutschen Bahn und sechs weiteren Privatbahnen brachten auch nach sieben Monaten kein Ergebnis.

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SDA-ATS