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Basel - Der Pharmazulieferer Lonza hat im ersten Halbjahr 2010 zwar erneut etwas weniger Umsatz erzielt, mit einem Sparprogramm aber die Rentabilität gesteigert. Der Reingewinn stieg um 14,4 Prozent auf 135 Mio. Franken, wie der Konzern am Donnerstag bekanntgab.
Das Plus wird dadurch relativiert, dass im Vorjahressemester der Überschuss um 55,8 Prozent abgesackt war. Der Umsatz des Herstellers von pharmazeutischen Wirkstoffen und Spezialchemikalien ging nun um weitere 2,1 Prozent auf 1,301 Mrd. Fr. zurück, nachdem er im Vorjahr bereits um 9,2 Prozent geschrumpft war.
Analysten hatten etwas mehr Umsatz erwartet, aber nur rund 119 Mio. Fr. Reingewinn. Der Betriebsgewinn (EBIT) liegt mit 173 Mio. Fr. (+6,1 Prozent) genau im Rahmen der Prognosen. Die Börse belohnte die Halbjahresinformationen mit höheren Kursen. CEO Stefan Borgas gab sich "wesentlich entspannter" als vor einem halben Jahr oder Jahr.
Stellenabbau plangemäss
Der zunehmende Margendruck in einigen Bereichen habe durch höhere Mengen mehr als ausgeglichen werden können, sagte Borgas vor den Medien. Den "erheblichen Preisdruck" wegen harter Konkurrenz speziell unter der Chemiekundschaft könne Lonza jeweils erst mit drei, vier Monaten Verzögerung weitergeben.
Lonza hatte Anfang Jahr ein Sparpaket geschnürt, das 60 bis 80 Mio. Fr. bringen soll. Damit sei man genau auf Kurs. Der SMI-Konzern hat dabei innert sechs Monaten die Zahl der Jobs um 360 auf insgesamt 8220 abgebaut; Ziel sind 450 Stellen weniger. In der Schweiz wurden bisher 43 Stellen gestrichen (Visp -44 auf 2895, Basel +1 auf 299).
Zudem fuhr Lonza die Investitionen im ersten Halbjahr von 264 Mio. auf 152 Mio. Fr. zurück. Im ganzen Jahr rechnet Borgas mit Investitionen von unter 400 Mio. Franken, was Mittel frei mache beispielsweise für Akquisitionen. Potenzial sieht er etwa in der Galenik oder in Entwicklungsländern, wo auch neue Kundschaft sei.

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SDA-ATS