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Sébastien Buemi ist als Formel-E-Meister entthront. Er bleibt im finalen Rennen in Montreal ohne Punkte. Der neue Meister Lucas di Grassi schloss die Saison mit einem 7. Rang ab.

Das letzte Rennen gewann der Franzose Jean-Eric Vergne vor dem aus der Pole-Position gestarteten Schweden Felix Rosenqvist und dem Argentinier José Maria Lopez.

Der Brasilianer Lucas di Grassi ist nach seinem Landsmann Nelson Piquet und Buemi der dritte ehemalige Formel-1-Fahrer, der den Titel gewinnt. Di Grassi hatte vor sieben Jahren 18 Grands Prix für das Team Virgin bestritten. WM-Punkte gewann er dabei keine.

Buemis Chance auf die erfolgreiche Titelverteidigung war vor dem abschliessenden Rennen sehr gering gewesen, die 18 Punkte Rückstand auf Di Grassi eine zu grosse Hypothek. Im Qualifying, bei dem lediglich Startposition 13 herausgeschaut hatte, und kurz nach dem Start verdüsterten sich die Erfolgsaussichten des Romands noch einmal. Wegen einer defekten Radabdeckung im Heck forderte ihn die Rennleitung zum Boxenstopp auf - obwohl sich das Teil schon vom Auto losgelöst hatte. Unterbrechen musste Buemi seine Fahrt zwar nicht, aber mit dem Umweg durch die Boxengasse büsste er viel Zeit ein und fand sich am Ende des Feldes wieder.

Für Buemi lag unter diesen widrigen Umständen nicht mehr als Rang 11 drin. Im Schlussklassement blieb ihm wie nach der ersten Saison blieb ihm Platz 2 - trotz sechs Siegen in den zehn Rennen, die er bestritten hat.

Die entscheidende Wende hatte der Titelkampf tags zuvor genommen. Der erste Renntag auf Montreals Strassen war einer der turbulentesten in der noch jungen Geschichte der Formel E. Primär Buemi wird dessen Verlauf nicht so schnell vergessen. Der selbst verschuldete Unfall im zweiten freien Training, die Rückversetzung in der Startaufstellung um zehn Plätze als Folge des unerlaubten Batterie-Tauschs, die grandiose Aufholjagd, die auf Platz 4 endete, am Ende aber zur Makulatur wurde nach der Disqualifikation wegen des zu geringen Gewichts des Autos - für den Romand lief so ziemlich alles schief, was schief laufen konnte.

Aus einem Vorsprung von 10 Punkten war so ein Rückstand von 18 Punkten geworden. Entsprechend gross war Buemis Ärger. Nach der Zieldurchfahrt fluchte er noch im Cockpit vor sich hin, danach las er in der Boxengasse gleich mehreren Konkurrenten die Leviten.

Montreal. Formel E (37 Runden à 2,75 km/101,75 km): 1. Jean-Eric Vergne (FRA), Techeetah. 2. Felix Rosenqvist (SWE), Mahindra, 0,896 zurück. 3. José Maria Lopez (ARG), Virgin, 4,468. 4. Sam Bird (GBR), Virgin, 7,114. 5. Nick Heidfeld (GER), Mahindra, 21,933. 6. Daniel Abt (GER), Abt Schäffler Audi, 24,444. 7. Lucas di Grassi (BRA), Abt Schäffler Audi, 24,855. Ferner: 11. Sébastien Buemi (SUI), Renault e.dams, 35,170. - Schnellste Runde: Nicolas Prost (FRA), Renault e.dams, mit 1:23,444 (118,642 km/h). - 20 Fahrer gestartet, 18 klassiert.

Schlussstand (12): 1. Di Grassi 183. 2. Buemi 157. 3. Rosenqvist 127.

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SDA-ATS