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Tom Lüthi scheidet beim Grand Prix von Deutschland in der 12. Runde aus. Im Kampf um den WM-Titel wird der Schweizer dadurch zurückgebunden.

Dabei hatte alles so gut ausgesehen für den 30-jährigen Emmentaler. Von Startplatz 7 aus rückte Lüthi schnell auf Position 2 vor und übernahm in der 3. Runde die Führung. Er konnte sich aber nicht von Morbidelli absetzen und musste in der 7. Runde die Führung an den WM-Leader abgeben.

Die beiden waren eine Klasse für sich und führten mit zwei Sekunden Vorsprung auf den Portugiesen Miguel Oliveira. Es sah ganz danach aus, als würden Morbidelli und Lüthi den Sieg unter sich ausmachen, bevor Lüthis Rennen in der 12. Runde jäh beendet wurde. "Im Rennen braucht es nicht viel - und schon landet man im Kiesbett. Mir hat es das Vorderrad eingeklappt, das war ein wirklich bitterer Moment", analysierte Lüthi seinen Ausfall.

Er sei stolz auf die Arbeit, die das Team an diesem Wochenende geleistet hat. Die Ausbeute von null Punkten sei deshalb umso enttäuschender. "Aber das passiert nun mal im Rennsport. Ich kann das abhaken, weil ich und mein Team nach Sichtung der Daten genau wissen, warum das geschehen ist."

Immer noch WM-Zweiter

Morbidelli, der in den letzten beiden Jahren am Sachsenring ausgeschieden war, fuhr vor Oliveira und Francesco Bagnaia seinen sechsten Saisonsieg heraus und baute in der WM-Wertung den Vorsprung auf 34 Punkte aus. Lüthi blieb in der Gesamtwertung Zweiter, weil der spanische WM-Dritte Alex Marquez sich in der 5. Runde nach einem Sturz aus dem Rennen verabschiedete.

Auch Dominique Aegerter erreichte das Ziel nicht. Der Oberaargauer musste in der 5. Runde wegen eines technischen Problems an die Box fahren, absolvierte noch ein paar Runden, bevor er aufgab. Es war Aegerters erster Ausfall seit 13 Monaten.

SDA-ATS