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Der Grand Prix von Spanien verläuft für Tom Lüthi nicht so erfolgreich wie die ersten drei Saisonrennen mit drei Podestplätzen, aber er kann den Rückstand in der WM trotzdem verkürzen.

Der 30-jährige Emmentaler fuhr nach 25 Runden in Jerez de la Frontera mit 11,5 Sekunden Rückstand als Achter über die Ziellinie. Da aber WM-Leader Franco Morbidelli in der 8. Runde in Führung liegend durch einen Sturz ausschied, konnte Vize-Weltmeister Lüthi den Rückstand auf den Italiener in der WM um acht Punkte verringern und liegt nun noch 11 Zähler zurück.

Gewonnen wurde das Rennen von Alex Marquez, dem jüngeren Bruder von MotoGP-Star Marc Marquez. Der 21-jährige Spanier und sein Teamkollege Morbidelli hatten sich vom Start weg schon von der ganzen Konkurrenz abgesetzt. Nach Morbidellis Sturz war der Weg für Marquez, dem Moto3-Weltmeister von 2014, nach seiner ersten Pole-Position in der mittleren WM-Kategorie frei. Er siegte überlegen vor dem Italiener Francesco Bagnaia und dem Portugiesen Miguel Oliveira.

Dominique Aegerter, der als Dritter aus der Frontreihe ins Rennen gestartet war, konnte nur in den ersten paar Runden ums Podest mitfahren und klassierte sich am Schluss als Siebter 1,3 Sekunden vor Lüthi. Damit verbesserte sich der 26-jährige Oberaargauer in den 8. WM-Rang. Der dritte Schweizer Moto2-Fahrer Jesko Raffin verpasste als 20. die Punkteränge um 17 Sekunden.

Rossi bleibt WM-Leader trotz Rang 10

Dreifacher spanischer Sieg im MotoGP-Rennen. Dani Pedrosa feierte von der Pole-Position aus einen Start-Ziel-Sieg und in seinem 263. WM-Rennen den 53. GP-Triumph. Der 31-Jährige schlug seinen Honda-Teamkollege und Weltmeister Marc Marquez um sechs Sekunden. Dritter wurde der im Tessin lebende Jorge Lorenzo, der erstmals als Ducati-Fahrer einen Podestplatz eroberte (sein insgesamt 146.).

Der neunfache Weltmeister Valentino Rossi kam nicht über Rang 10 hinaus. Der 38-jährige Italiener verlor auf seiner Yamaha fast 40 Sekunden, blieb aber trotzdem WM-Leader, da auch sein Teamkollege Maverick Viñales als Sechster nicht überzeugen konnte.

Mit Rossi (62), Viñales (60), Marquez (58) und Pedrosa (52) liegen nach vier von 18 Rennen vier Fahrer innerhalb von 10 Punkten.

Jerez de la Frontera (ESP). Grand Prix von Spanien. MotoGP (27 Runden à 4,423 km/119,42 km): 1. Dani Pedrosa (ESP), Honda, 45:26,827 (157,6 km/h). 2. Marc Marquez (ESP), Honda, 6,136 Sekunden zurück. 3. Jorge Lorenzo (ESP), Ducati, 14,767. 4. Johann Zarco (FRA), Yamaha, 17,601. 5. Andrea Dovizioso (ITA), Ducati, 22,913. 6. Maverick Viñales (ESP), Yamaha, 24,556. Ferner: 10. Valentino Rossi (ITA), Yamaha, 38,662. - Schnellste Runde (3.): Pedrosa in 1:40,243 (158,8 km/h). - 23 Fahrer gestartet, 17 klassiert.

WM-Stand (4/18): 1. Rossi 62. 2. Viñales 60. 3. Marquez 58. 4. Pedrosa 52. 5. Dovizioso 41. 6. Zarco 35.

Moto 2 (25 Rd/110,57 km): 1. Alex Marquez (ESP), Kalex, 43:24,350 (152,8 km/h). 2. Francesco Bagnaia (ITA), Kalex, 3,442. 3. Miguel Oliveira (POR), KTM, 4,958. 4. Mattia Pasini (ITA), Kalex, 6,824. 5. Luca Marini (ITA), Kalex, 6,917. 6. Marcel Schrötter (GER), Suter, 9,561. 7. Dominique Aegerter (SUI), Suter, 10,266. 8. Tom Lüthi (SUI), Kalex, 11,594. Ferner: 20. Jesko Raffin (SUI), Kalex, 43,165. - Gestürzt u.a.: Franco Morbidelli (ITA), Kalex. - Schnellste Runde (2.): Morbidelli in 1:42,596 (155,1 km/h). - 32 Fahrer gestartet, 26 klassiert.

WM-Stand (4/18): 1. Morbidelli 75. 2. Lüthi 64. 3. Oliveira 59. 4 Marquez 49. 5. Bagnaia 33. 6. Takaaki Nakagami (JPN), Kalex, 32. Ferner: 8. Aegerter 27.

Moto3 (23 Rd/101,72 km): 1. Aron Canet (ESP), Honda, 41:25,706 (147,3 km/h). 2. Romano Fenati (ITA), Honda, 0,031. 3. Joan Mir (ESP), Honda, 0,155. - Schnellste Runde (3.): Andrea Migno (ITA), KTM, in 1:46,923 (148,9 km/h). - 32 Fahrer gestartet, 27 klassiert.

WM-Stand (4/18): 1. Mir 74. 2. Fenati 65. 3. Jorge Martin (ESP), Honda, 59.

Nächstes Rennen: Grand Prix von Frankreich am 21. Mai 2017.

SDA-ATS

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