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Neuer Lichtblick für die Luftfahrtbranche: Nach Schätzungen des internationalen Branchenverbands IATA wird die Zahl der Passagiere in diesem Jahr auf 3,13 Milliarden steigen und damit erstmals die Drei-Milliarden-Marke knacken.

Das soll sich auch in den Bilanzen der Fluggesellschaften niederschlagen: IATA prophezeit den Airlines Gewinne von zusammengezählt 12,7 Mrd. Dollar. Das sind zwei Drittel mehr als im Jahr 2012 und ein Fünftel mehr als noch im März vorausgesagt.

Besonders deutlich dürfte es für die gebeutelten europäischen Fluglinien aufwärts gehen, wie die IATA am Montag bei ihrem Jahrestreffen in Kapstadt mitteilte.

Diese dürften gemäss den Schätzungen unter dem Strich 1,6 Mrd. Dollar verdienen. Dies wäre doppelt so viel wie im März prognostiziert und mehr als fünfmal so viel wie im schwachen Jahr 2012.

Sparprogramme zeigen Wirkung

Die harten Sparprogramme, die etwa die deutsche Lufthansa und ihre Schweizer Tochter Swiss, aber auch andere Fluglinien wie Air Berlin und Air France-KLM eingeleitet haben, zeigen erste Wirkung.

Im weltweiten Vergleich stehen europäische Fluggesellschaften aber verhältnismässig schwach da. In der Region Asien-Pazifik erwartet die IATA einen Branchengewinn von 4,6 Mrd. Dollar, Fluggesellschaften in Nordamerika sollen mit 4,4 Mrd. Dollar nur knapp dahinter liegen.

Im Nahen Osten, wo Fluglinien wie Emirates einen starken Wachstumskurs verfolgen, sagt die IATA 1,5 Mrd. Dollar, für Lateinamerika 600 Mio. Dollar Gewinn voraus. Am schwächsten dürften mit 100 Mio. Dollar die afrikanischen Fluglinien abschneiden, die 2012 noch in der Verlustzone steckten.

Vier Dollar pro Passagier

IATA-Chef Tony Tyler sieht die Branche trotz aller Verbesserungen in einer schwierigen Lage. Im Mittelpunkt des Handelns stehe weiterhin "die tägliche Herausforderung, mehr Umsatz als Kosten zu generieren".

Im Schnitt blieben pro Passagier lediglich vier Dollar als Gewinn bei der Fluggesellschaft hängen, die Gewinnmarge liege bei lediglich 1,8 Prozent des Umsatzes. Viele Gesellschaften kämpften daher ums Überleben.

Allerdings zeigen die Kapazitätskürzungen vieler Gesellschaften der IATA zufolge Wirkung. Die Flugzeuge dürften in diesem Jahr zu gut 80 Prozent ausgelastet sein, schätzt Tyler. Dies wäre ein neuer Spitzenwert.

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SDA-ATS