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Die Lufthansa, Muttergesellschaft der Swiss, gibt sich trotz der Erdbeben- und Atomkatastrophe in Japan und der Nordafrika-Unruhen optimistisch für das laufende Jahr. Man gehe davon aus, dass das operative Ergebnis gesteigert werden könne, liess die Fluggesellschaft am Dienstag verlauten.

Der Zuwachs sei möglich, da "Massnahmen zur Effizienzerhöhung und Sparprogramme in allen Geschäftsfeldern" fortgeführt würden, sagte Lufthansa-Chef Christoph Franz an der Hauptversammlung in Berlin laut vorab verbreitetem Redetext.

Verbessert werden müssten unter anderem die Ergebnisse im defizitären Europaverkehr. Wie viel die Lufthansa in diesem Jahr tatsächlich verdienen wird, wollte er indes noch nicht voraussagen.

Trotz guten Aussichten hätten allerdings Erdbeben, Tsunami und Atomkatastrophe in Japan gezeigt, dass es keine verlässlichen Prognosen gebe. Insbesondere das Atomunglück habe gezeigt, dass ein dauerhaft normaler Geschäftsbetrieb in der Branche wohl die Ausnahme bleiben werde, sagte Franz.

Zudem muss sich die Gesellschaft weiter mit steigenden Kerosinpreisen, billiger Konkurrenz sowie einem sich nur langsam erholenden Preisniveau auseinandersetzen. Überdies belaste die seit Jahresbeginn für Starts in Deutschland geltende Flugsteuer vor allem den Konzern-Billigflieger Germanwings.

Positiv stimmt die Fluggesellschaft die Zahl der Passagiere, die sich laut Franz zu Jahresbeginn um fast sieben Prozent in den Kerngeschäftsfeldern erhöht hat. Die transportierten Frachtmengen seien im ersten Quartal um 18 Prozent gestiegen. Die detaillierten Geschäftszahlen vom ersten Quartal wird Lufthansa am Donnerstag bekannt geben.

2010 hatte die Fluggesellschaft einen Umsatz von 27,3 Mrd. Euro und einen operativen Gewinn von 876 Mio. Euro eingeflogen. Unter dem Strich verdiente der Konzern dank eines Steuereffekts mehr als eine Milliarde Euro. Die Generalversammlung sollte für 2010 eine Dividende von 60 Cent je Aktie beschliessen. Für das Jahr zuvor hatte es keine Ausschüttung gegeben.

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SDA-ATS