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Die Lufthansa-Piloten haben ihren Streik am Dienstagmorgen auf die Langstreckenflüge ausgeweitet. Insgesamt strich der Konzern infolge des Streiks knapp 1400 Flüge. Betroffen sind rund 150'000 Passagiere, darunter auch Reisende zwischen Deutschland und der Schweiz.

Mehrere Verbindungen zwischen deutschen Städten mit Zürich, Basel und Genf wurden gestrichen. Laut einer von der Lufthansa im Internet publizierten Liste fallen am Dienstag 11 Flugverbindungen nach Zürich, 5 nach Genf und eine nach Basel aus.

Flüge der anderen Konzern-Fluggesellschaften wie der Swiss sind hingegen vom Streik nicht betroffen. Der Ausstand bei der Lufthansa hatte am Montagnachmittag begonnen und soll bis Dienstag um Mitternacht andauern.

Der Ersatzflugplan werde planmässig abgeflogen und an den Terminals sei es entsprechend ruhig, erklärte ein Unternehmenssprecher am Dienstag. Ziel sei ein schneller Neustart des gesamten Netzes nach Streikende. Die Frachtsparte Lufthansa Cargo musste nach Firmenangaben keinen Frachtflug absagen, sie reagierte insbesondere mit Flugverlegungen auf die Streikdrohung.

Gewerkschaft kritisiert Verhandlungsführung der Lufthansa

Die Gewerkschaft Cockpit kritisierte unterdessen die Verhandlungsführung der Lufthansa. "Piloten sollen eingeschüchtert werden und Angst haben. Nach dem Motto: Sie bekommen das, was wir ihnen zugestehen, und nicht mehr", sagte Cockpit-Sprecher Jörg Handwerg am Dienstag der Zeitung "Tagesspiegel".

Auch die Piloten wollten "ihren Beitrag zur gedeihlichen Entwicklung der Lufthansa leisten", fügte Handwerg hinzu. Das gehe aber nicht, wenn die Geschäftsleitung gegen das Personal agiere und "Tarifstrukturen zerschlagen will".

In dem Tarifstreit geht es vordergründig unter anderem um die Übergangsrenten von 5400 Piloten. Doch hinter den Kulissen schwelt ein Streit um den künftigen Kurs des Konzerns, dem die Unternehmensspitze eine starke Billigsparte hinzufügen will.

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SDA-ATS