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Die libyische Hauptstadt Tripolis kommt nicht zur Ruhe. Jüngst trifft eine Rakete Zivilisten an einem Stadtstrand. (Archivbild)

KEYSTONE/AP Hellenic Navy

(sda-ats)

Wegen Kämpfen zwischen verfeindeten Milizen ist der Flugverkehr am internationalen Flughafen in Tripolis vorübergehend eingestellt worden. Am Mittwochmorgen habe es Gefechte in der Nähe des Flughafens gegeben.

Das teilte der stellvertretende Transportminister, Hischam Abu Schkiwat, mit. Später sei der Flugverkehr wieder aufgenommen worden.

Bei den Kämpfen starben nach Angaben des Gesundheitsministeriums seit Dienstag fünf Menschen, 18 weitere wurden verletzt. Am Dienstag waren entlang der Küstenstrasse nahe des Flughafens der libyschen Hauptstadt Kämpfe ausgebrochen. Die fünf Menschen wurden bei einem Raketenangriff auf einen Strand in Tripolis getötet.

Das Geschoss ist am Dienstag nach Angaben des Gesundheitsministeriums in der Nähe des Flughafens Mitiga eingeschlagen. Den Angaben zufolge lieferten sich Sicherheitskräfte auf dem Gelände des Flughafens Gefechte mit einer bewaffneten Gruppe. Ob die Rakete absichtlich auf die Zivilisten abgefeuert wurde, sei unklar.

Der Flughafen Mitiga ist der verbliebene Flughafen von Tripolis, nachdem der Internationale Flughafen im Süden der Stadt bei Kämpfen 2014 zerstört wurde.

Libyen war 2011 nach dem Sturz und dem Tod von Machthaber Muammar al-Gaddafi nach einem Volksaufstand, der durch einen Militäreinsatz von Frankreich, Grossbritannien und später der NATO unterstützt wurde, ins Chaos gestürzt. Seitdem kämpfen verfeindete Milizen um die Vorherrschaft in dem nordafrikanischen Land.

Seit März 2016 gibt es zwar eine von der UNO unterstützte Einheitsregierung. Ihr ist es aber bisher nicht gelungen, die Kontrolle über weite Teile des Landes zu erlangen. In der ostlibyschen Stadt Tobruk ist nach wie vor eine Gegenregierung aktiv.

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SDA-ATS