Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Lugano gelingt der perfekte Start in die Halbfinals. Wie vor einem Jahr in der Finalserie gegen Bern gewinnt Lugano das erste Spiel, diesmal aber auswärts mit 4:2.

Der Schlittschuhclub Bern wird sich ob dieser Auftaktniederlage ärgern. Die Partie begann für die Berner perfekt mit dem 1:0 von Tristan Scherwey nach bloss 35 Sekunden mit dem ersten Torschuss. Was folgte, lief weniger nach Plan. Bern dominierte klar. 16:3 lautete das Schussverhältnis des ersten Drittels. Aus der klaren Überlegenheit resultierte aber nichts mehr. Simon Bodenmann, Martin Plüss, Alain Berger, Simon Moser, Andrew Ebbett und Ryan Lasch vergaben die grössten Möglichkeiten im ersten Abschnitt. Die Verteidiger David Jobin (30.) und Ramon Untersander (31.) besassen die grössten Chancen zum 2:0 im zweiten Abschnitt.

Für die mangelnde Effizienz vor dem gegnerischen Tor wurde Bern in der zweiten Spielhälfte bestraft. Und am Ende siegte Lugano nicht einmal unverdient. Denn die Tessiner steigerten sich nach dem verhaltenen ersten Abschnitt. Luganos Chancen wurden immer zahlreicher und immer besser.

Luca Fazzini und Alessandro Chiesa, zwei Eigengewächse Luganos, machten aus dem 0:1 ein 2:1. Ramon Untersander glich nur anderthalb Minuten später für Bern nochmals aus. Dario Bürgler gelang acht Minuten vor Schluss nach brillanter Vorarbeit von Linus Klasen und Patrik Zackrisson das siegbringende 3:2. 101 Sekunden vor Schluss besiegelte Eric Blum die Berner Niederlage mit einem Puckverlust an der offensiven blauen Linie gegen Maxim Lapierre, der uneigennützig dem ehemaligen Berner Ryan Gardner das 4:2 ins leere Tor ermöglichte.

Der SC Bern reagierte am Ende frustriert. Simon Moser kassierte für einen Bandencheck gegen Julien Vauclair eine Fünfminutenstrafe plus eine Spieldauerstrafe. Moser riskierte eine Sperre fürs zweite Halbfinalspiel vom Donnerstag. Ob das die Berner indessen schwächen würde, ist fraglich. Am Dienstag stand Moser ebenso wie Berns Topskorer Mark Arcobello bei allen vier Gegentoren auf dem Eis.

Telegramm:

Bern - Lugano 2:4 (1:0, 0:1, 1:3). - 17'031 Zuschauer (ausverkauft). - SR Eichmann/Kurmann, Fluri/Kaderli. - Tore: 1. (0:35) Scherwey (Luca Hischier, Martin Plüss) 1:0. 37. Fazzini (Chiesa, Hirschi) 1:1. 44. Chiesa (Klasen) 1:2. 45. Untersander (Bodenmann, Lasch) 2:2. 53. Bürgler (Zackrisson, Klasen) 2:3. 59. Gardner (Lapierre) 2:4 (ins leere Tor). - Strafen: 1mal 2 plus 5 Minuten (Simon Moser) plus Spieldauer (Simon Moser) gegen Bern, 3mal 2 Minuten gegen Lugano. - PostFinance-Topskorer: Arcobello; Klasen.

Bern: Genoni; Jobin, Krueger; Untersander, Blum; Andersson, Beat Gerber; Kamerzin; Luca Hischier, Martin Plüss, Scherwey; Ruefenacht, Arcobello, Simon Moser; Lasch, Ebbett, Bodenmann; Alain Berger, Gagnon, Marco Müller; Gian-Andrea Randegger.

Lugano: Merzlikins; Chiesa, Philippe Furrer; Stefan Ulmer, Julien Vauclair; Hirschi, Ronchetti; Sartori; Fazzini, Lapierre, Sannitz; Bürgler, Zackrisson, Klasen; Bertaggia, Martensson, Gregory Hofmann; Walker, Gardner, Reuille; Morini.

Bemerkungen: Bern ohne Noreau, Reichert (beide verletzt) und Garnett, Lugano ohne Wilson (beide überzählige Ausländer), Damien Brunner und Kparghai (beide verletzt). - Timeout Bern (58.).

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS