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Das lange Warten auf "Hagard" scheint sich gelohnt zu haben: Lukas Bärfuss ist im Rennen um den Leipziger Buchpreis. (Archivbild)

Keystone/DOMINIC STEINMANN

(sda-ats)

Autor Lukas Bärfuss ist mit seinem neuen Roman "Hagard" für den Leipziger Buchpreis nominiert. Die renommierte Auszeichnung ist mit 45'000 Euro dotiert und wird am 23. März im Rahmen der Leipziger Buchmesse vergeben.

Die Leipziger Buchmesse, die den Preis im März vergibt, publizierte am Donnerstagmittag die Nominierten auf ihrer Website. Bärfuss' neuen Roman lobte die Jury als "szenisch kunstvoll konstruierter Psycho-Noir, der heutige Lebenswelten schräg bis surreal beleuchtet". Auf den Spuren eines Verfolgers, der einer rätselhaften Obsession gehorche, "zieht uns Lukas Bärfuss in den atemlosen, seltsam unheimlichen Sog einer Stadt-Odyssee".

"Hagard" erscheint am 1. März im Verlag Wallstein. Für den Leipziger Buchpreis sind insgesamt 15 Autoren und Autorinnen in drei Kategorien nominiert. In der Belletristik-Sektion sind neben Bärfuss der Lyriker Steffen Popp ("118: Gedichte") sowie die drei Autorinnen Brigitte Kronauer ("Der Scheik von Aachen"), Anne Weber mit "Kirio" und Natascha Wodin ("Sie kam aus Mariupol") im Rennen.

In der Kategorie Übersetzung ist mit Eva Lüdi Kong ebenfalls eine Schweizerin nominiert: Die gebürtige Bielerin übersetzte "Die Reise in den Westen" (Wu Cheng'en), den chinesischen Klassiker aus dem 16. Jahrhundert, vom Chinesischen ins Deutsche.

SDA-ATS

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