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Luzerner Zuversicht nach dem 3:0 gegen St. Gallen

Zweimal schafft Markus Babbel mit Luzern in den letzten zwei Jahren ein erfolgreiches Comeback. Klappt es auch diesmal wieder? Das 3:0 gegen St. Gallen weist in die entsprechende Richtung.

Ruhig und souverän hatte sich Babbel am Freitag vor dem Spiel den Medienvertretern präsentiert, die nach sechs sieglosen Spielen der Innerschweizer möglicherweise mit einem leicht verunsicherten Teamchef gerechnet hatten. Doch der erfahrene frühere Weltklasse-Verteidiger liess sich nichts anmerken. Am ehesten noch ärgerte sich der Deutsche darüber, dass seine Mannschaft in seiner nun exakt zweijährigen Amtszeit regelmässig extreme Phasen durchlaufe. "Entweder läuft es extrem gut oder extrem schlecht."

Nicht nur die laufende Saison ist exemplarisch für diese Feststellung. Auch in der Rückrunde der letzten Saison durchlebten die FCL-Spieler und ihre Anhänger ein Wechselbad der Gefühle. Fünf Niederlagen in Serie schienen die gute Vorrunde mit 26 Punkten zunichte zu machen. Dann aber kippte der Schalter, die folgenden fünf Partien wurden nicht verloren und nach einer einzigen Niederlage brachten die letzten sieben Spiele der letzten Saison ungeschlagen durch. Der dritte Schlussrang war die Belohnung für ein wunderbares Comeback.

Auf ein ähnlich fulminantes Comeback hoffen die Luzerner Fans auch jetzt. Mit 12 Punkten aus den ersten fünf Partien waren die Innerschweizer schwungvoll in die Saison gestartet. Dann aber folgte die von Babbel erwähnte extreme Wende. Aus den folgenden sechs Begegnungen erntete der FCL nur noch einen Zähler. Plötzlich lagen die Innerschweizer nur noch drei Zähler vor dem Schlusslicht.

"Wir müssen endlich den Mittelweg finden. In Phasen, in denen es harzt, dürfen wir nicht so viele Punkte hergeben", sagte Babbel vor der Partie gegen die desolaten Ostschweizer. Die 3:0-Darbietung war aber keineswegs ein Mittelweg, es war wieder eine extreme Wende mit drei Toren, fünf Lattentreffern und mindestens fünf weiteren hochkarätigen Möglichkeiten. Für einmal wäre es dem gestern fiebrigen Deutschen wohl egal, wenn dieser Sieg eine neue, extrem positive Phase gestartet hätte. Auf den Mittelweg könnte er ja dann pochen, wenn die Leistungen wieder in die entgegengesetzten Richtung weisen würden.

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