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M-Industrie wächst dank Grosskunden und im internationalen Geschäft

Erfolgreich im Ausland: Die Produktionsbetriebe der Migros konnten 2017 unter anderem mit Kosmetikartikeln von Mibelle im Ausland die Verkäufe deutlich steigern. (Archivbild)

KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

(sda-ats)

M-Industrie hat 2017 die Verkäufe um 2,1 Prozent auf 6,5 Milliarden Franken gesteigert. Die Produktionsbetrieb der Migros erzielten dieses Umsatzplus vor allem im Ausland.

M-Industrie hat den Absatz im Ausland gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent auf 901 Millionen Franken steigern können, wie M-Industrie am Mittwoch mitteilte. Vor allem Kaffeekapseln, Kosmetik und Käse verkauften sich im Ausland gut. Der Export dieser Produkte stieg 2017 um 10 Prozent.

Im Schweizer Markt dagegen erreichte M-Industrie nur dank Übernahmen ein leichtes Wachstum von 0,4 Prozent auf 5,6 Milliarden Franken. M-Industrie hat 2017 den Fischlieferanten Tipesca SA übernommen und die Beteiligungen an der Hug Bäckerei AG und an der Schwyzer Milchhuus AG aufgestockt.

Nach Vertriebskanal unterschieden erzielte M-Industrie das Umsatzplus im letzten Jahr in der Belieferung von Grosskunden wie Hotels und Gastrounternehmen. Trotz dem Verkauf des Abholgrosshandels CCA stiegen die Verkäufe in diesem Geschäftsbereich um 2,2 Prozent auf 1,1 Milliarden Franken.

Das Geschäft mit der Belieferungen der Läden der Migros-Gruppe dagegen stagnierte bei 4,5 Milliarden Franken. Das Migros-Detailhandelsgeschäft habe sich teuerungsbedingt rückläufig entwickelt, heisst es in der Mitteilung. Höher dagegen seien die Umsätze mit Denner, Migrolino und LeShop gewesen.

M-Industrie besteht aus 25 Unternehmen in der Schweiz und aus 8 Produktionsbetrieben sowie diversen Handelsplattformen im Ausland. Zur M-Industrie gehören unter anderem der Schokoladenproduzent Frey, die Migros-Backwaren Jowa und die Kosmetikaherstellerin Mibelle Group.

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