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Macron: Mehr Engagement von Deutschland und Europa in Mali

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Malis Präsident Ibrahim Boubacar Keita am Freitag auf Truppenbesuch.

Keystone/AP/CHRISTOPHE PETIT TESSON

(sda-ats)

Deutschland und Europa sollten sich nach Auffassung des neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron verstärkt im terrorerschütterten westafrikanischen Staat Mali engagieren.

"Frankreich gewährleistet in Mali und anderen Einsatzgebieten die europäische Sicherheit", sagte Macron am Freitag nach einem Treffen mit dem malischen Präsidenten Ibrahim Boubacar Keita in Gao.

Deutschland und andere europäische Länder könnten beispielsweise mehr tun bei der Unterstützung, einer "Partnerschaft der Ausrüstung" oder bei der Entwicklung des Landes, sagte Macron. Er sprach von einer pragmatischen Herangehensweise.

Bei seinem ersten Besuch ausserhalb Europas traf der neue Präsident französische Truppen. In Mali und anderen Ländern der Sahelzone sind zusammen rund 4000 französische Soldaten im Einsatz, um gegen Terrorgruppen zu kämpfen.

In der früheren Rebellenhochburg Gao am Rande der Sahara sind auch deutsche Soldaten stationiert. Sie sind am UNO-Stabilisierungseinsatz Minusma beteiligt, der zur Umsetzung eines Friedensabkommens von 2015 zwischen Regierung und Rebellen beiträgt.

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