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Der amtierende venezolanische Präsident Nicolás Maduro und sein Rivale Henrique Capriles haben bei Kundgebungen in mehreren Städten ihre Anhänger für die Präsidentenwahl am Sonntag mobilisiert. Letzten Umfragen zufolge hat Maduro einen komfortablen Vorsprung.

"Wer der Bildung und der Gesundheit eine Zukunft sichern will, soll mit mir kommen", rief Maduro einer Menschenmenge in Zulia zu, bevor er sich in die Hauptstadt Caracas begab. Capriles forderte im westlichen Bundesstaat Apure, das Land brauche einen Wechsel, mit Korruption und Kriminalität könne es "so nicht weitergehen".

Der kurze Wahlkampf stand noch ganz im Zeichen des langjährigen Präsidenten Hugo Chávez, der am 5. März einem Krebsleiden erlegen war und zuvor Maduro als seinen Nachfolger eingesetzt hatte. Maduro bezeichnete sich im Wahlkampf als einen "Sohn" und "Apostel" von Chávez, der ihm im Traum in der Gestalt eines "kleinen Vogels" erschienen sei.

In dieser Woche durften keine Ergebnisse von Meinungsumfragen mehr veröffentlicht werden. Zuletzt hatte aber Maduro einen Vorsprung von rund elf Prozentpunkten.

Capriles 2002 an Putsch beteiligt?

Venezolanischen Medien berichteten in den letzten Tagen ausführlich über den Putschversuch vom 11. April 2002, bei dem Chávez kurzzeitig von der Macht verdrängt worden war, bevor er mit Hilfe loyaler Militärs und einer grossen Mobilisierung der Massen wieder ins Amt gelangte. In den damaligen Tumulten wurden 19 Menschen getötet.

Capriles musste sich gegen den Vorwurf zur Wehr setzen, auf der Seite der Putschisten gestanden zu haben. Er versprach im Wahlkampf, der "Korruption" ein Ende zu setzen, die sich unter der langjährigen Herrschaft von Chávez breit gemacht habe. "Ich bin nicht die Opposition, sondern die Lösung", rief er seinen Anhängern zu.

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SDA-ATS