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Das Wahlbündnis von Iraks Regierungschef Nuri al-Maliki hat bei den Provinzwahlen vor zwei Wochen nach neuen Angaben erfolgreich abgeschnitten. Malikis Wahlliste Rechtsstaat wurde in sieben der beteiligten zwölf Provinzen stärkste Kraft, wie aus am Samstag veröffentlichten offiziellen Ergebnissen hervorging.

Es handelt sich um die Provinzen Bagdad, Kerbela, Babil, Diwanija, Basra, Dhi Kar und Muthanna. Dort gibt es entweder eine schiitische Mehrheit oder eine aus verschiedenen Konfessionen zusammengesetzte Bevölkerung. Auch in Wasit zeichnete sich ein Erfolg der Liste Rechtsstaat ab.

Die Bewegung des einflussreichen schiitischen Geistlichen Moktada al-Sadr wurde in der südöstlichen Provinz Maisan stärkste Kraft. In den Provinzen Dijala, Nadschaf und Salaheddin errangen örtliche Wahllisten die meisten Sitze.

Sechs irakische Provinzen, überwiegend in sunnitisch und kurdisch geprägten Landesteilen, nahmen wegen politischer Streitereien und aus Angst vor neuer Gewalt nicht an der Wahl teil.

Der Urnengang im April war die erste Wahl seit dem Abzug der US-Truppen aus dem Irak Ende 2011 und galt als wichtiger Stimmungstest für Maliki vor den für kommendes Jahr geplanten Parlamentswahlen.

Die anlässlich der Provinzwahlen befürchtete Eskalation der Gewalt blieb aus. Die Wahlbeteiligung lag laut Wahlkommission bei etwa 51 Prozent.

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SDA-ATS