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Malta verhindert mit Kriegsschiffen die Ankunft von 102 Migranten in dem EU-Inselstaat. Die Flüchtlinge seien sicher an Bord eines liberianischen Frachters und in internationalen Gewässern, begründeten maltesische Behörden am Montag ihren Schritt.

Der Frachter hatte die Migranten von ihrem unsicheren Boot aufgenommen. Nach Angaben der maltesischen Behörden war der Tanker zuvor von Italiens Küstenwache angewiesen worden, einen libyschen Hafen anzulaufen.

Er habe aber weiter Kurs auf Malta gehalten. Weil die Anweisungen ignoriert worden und die Flüchtlinge bereits in Sicherheit gewesen seien, habe Malta die Einreise untersagt.

Derweil erreichten wieder Hunderte Migranten in einer Reihe von Booten Malta und Sizilien oder aber sie wurden von Italiens Küstenwache vor Libyens Küste gerettet. Dabei war auch ein Schiff der Flüchtlingsinsel Lampedusa im Einsatz.

Die zahlreichen in den Mittelmeeranrainerstaaten der Europäischen Union ankommenden Flüchtlinge aus Afrika stellen diese vor grosse Herausforderungen. Internationalen Abkommen zufolge müssen Bootsflüchtlinge im Prinzip im nächstgelegenen Land aufgenommen werden.

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SDA-ATS