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Künftig dürfen in Malta auch bereits 16-Jährige an Wahlen teilnehmen. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/LINO ARRIGO AZZOPARDI

(sda-ats)

Malta senkt das generelle Wahlalter von 18 auf 16 Jahre. Einen entsprechenden Beschluss nahmen die Abgeordneten des maltesischen Parlamentes am Montag in der Hauptstadt Valletta einstimmig an.

Malta ist damit das zweite EU-Land nach Österreich, in dem das nationale Wahlrecht ab 16 Jahren eingeführt wird. Damit können 16- und 17-Jährige bereits bei der Europawahl 2019 erstmals mit abstimmen.

In der Schweiz dürfen bei Wahlen und Abstimmungen erst 18-Jährige teilnehmen. Einzig im Kanton Glarus können sich derzeit auch 16- bis 18-Jährige an politischen Abstimmungen beteiligen.

Im letzten Herbst hatte der Nationalrat einen Vorstoss von Lisa Mazzone (Grüne/GE) zur Senkung des Stimm- und Wahlrechtsalters von 18 auf 16 Jahre deutlich verworfen, und zwar mit 118 zu 64 Stimmen bei 5 Enthaltungen.

Die Staatspolitische Kommission (SPK) argumentierte damals, bisherige Vorlagen für ein tieferes Stimmrechtsalter seien in den Kantonen bis auf Glarus immer abgelehnt worden. Das Argument der Befürworter, wonach ein tieferen Stimmrechtsalter mehr Jugendliche für die Politik gewinnen könnte, stellte die Mehrheit in Frage.

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SDA-ATS