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Mit einem Heimsieg gegen den FC Sevilla kann Manchester United am Dienstag in der Champions League zum ersten Mal seit vier Jahren in die Runde der letzten acht einziehen.

Seine einigermassen günstige Ausgangslage hat Manchester United primär seinem Keeper David de Gea zu verdanken. Der von Real Madrid umgarnte 27-jährige Spanier verhalf dem englischen Rekordmeister in Andalusien mit zahlreichen Paraden zu einem schmeichelhaften 0:0. 25 Torschüsse notierten die Statistiker vor drei Wochen für die überlegenen Gastgeber, die im Abschluss auch am eigenen Unvermögen scheiterten.

Mit einem ähnlich defensiven Auftritt Manchesters ist vier Tage vor dem FA-Cup-Viertelfinal gegen Brighton & Hove Albion nicht zu rechnen. Fokussiert sich die Equipe von Trainer José Mourinho auswärts öfter auf das Verhindern von Toren, gibt sie den Takt zuhause selber vor. 17 von 20 Heimspielen gewann der Europa-League-Sieger der letzten Saison in der laufenden Spielzeit, einzig Manchester City konnte im Old Trafford gewinnen.

In der Gruppenphase der Champions League gab es gegen Basel, Benfica Lissabon und ZSKA Moskau drei Siege bei einem Torverhältnis von 7:1. Sevilla seinerseits, das die Champions League der kommenden Saison als Fünfter in der Meisterschaft zu verpassen droht und seit Anfang Jahr vom Italiener Vincenzo Montella trainiert wird, blieb in sechs Europacup-Gastspielen in England ohne Sieg (3 Unentschieden).

Mit Siegen gegen Chelsea und Liverpool (je 2:1) sowie Crystal Palace (3:2) nahm Manchester United in den Meisterschafts-Runden seit dem Hinspiel Schwung auf. Der Grat ist aber ein schmaler, das weiss auch Mourinho: "Wir haben Chelsea, Arsenal, Tottenham und Liverpool geschlagen. Aber wenn wir gegen Sevilla verlieren, wird alles vergessen, was wir in den letzten Wochen erreicht haben." Derweil der Zweite der Premier League sich in sechs seiner sieben letzten Achtelfinals in der Champions League durchsetzte, scheiterte Europa-League-Spezialist Sevilla in seinen drei Anläufen.

Fragezeichen um Pogba

Für Gesprächsstoff sorgt in Manchester Paul Pogba. Der 105-Millionen-Euro-Mann steht in seiner zweiten Saison bei den Red Devils nach einigen schwachen Auftritten in der Kritik. In Sevilla gehörte er vor drei Wochen nicht zur Startformation, das Liverpool-Spiel verpasste er wegen einer Oberschenkelverletzung. Sein Einsatz im Rückspiel ist ungewiss. In den britischen Medien wurde auch von Disputen mit Mourinho berichtet.

Kontrovers wird auch über die Personalie Marcus Rashford debattiert. Der 20-jährige Hoffnungsträger des englischen Nationalteams verhalf Manchester United am Wochenende mit einer sehenswerten Doublette zum Erfolg gegen Liverpool. Dabei stand er zum ersten Mal seit Dezember in der Liga in der Startformation - ein Umstand, den die Fans zuletzt mit Pfiffen quittierten. In Sevilla war der Youngster erst für die Schlussviertelstunde für Alexis Sanchez eingewechselt worden.

AS Roma muss Rückstand wettmachen

Im zweiten Spiel vom Dienstag hofft die AS Roma auf den Vorstoss unter die letzten acht. Wollen die Italiener zum ersten Mal seit zehn Jahren die Viertelfinals erreichen, müssen sie im Heimspiel gegen Schachtar Donezk ein 1:2 wettmachen. 2011 hatte sich Donezk in der gleichen Achtelfinal-Affiche mit dem Gesamtskore von 6:2 durchgesetzt.

Klar scheint, dass der Sieger dieses Duells in den Viertelfinals der grösste Aussenseiter sein wird. Real Madrid, Manchester City, Liverpool und Juventus Turin sind bereits qualifiziert, am Mittwoch werden der FC Barcelona oder Chelsea (1:1 im Hinspiel) sowie Bayern München (5:0 gegen Besiktas Istanbul) nachziehen.

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SDA-ATS