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Das Manpower-Arbeitsmarktbarometer deutet fürs erste Quartal 2014 auf eine gedämpfte Entwicklung am Schweizer Stellenmarkt. 86 Prozent der befragten 750 Unternehmen rechnen nicht mit Neueinstellungen, 6 Prozent aber schon. 6 Prozent gehen von einem Stellenabbau aus.

Damit liegt die Netto-Arbeitsmarktprognose bei 0 Prozent, wie das Temporärarbeits-Unternehmen am Dienstag mitteilte. Gemessen am vierten Quartal 2013 ist das ein Anstieg um 3 Prozentpunkte, im Vorjahresvergleich eine Abnahme um 1 Prozentpunkt.

Auch wenn das auf ein gedämpftes Beschäftigungsklima hindeute, habe der Arbeitsmarkt verglichen mit dem Schlussquartal 2013 Schwung gewonnen, kommentiert Patrick Maier, Generaldirektor von Manpower Schweiz, die Entwicklung im Communiqué.

Dafür seien die robuste Binnenkonsum und die Erholung in Europa verantwortlich - Faktoren, welche das Investitionsklima begünstigten. Diese positive Dynamik lasse einen Aufschwung am Arbeitsmarkt erwarten, erklärt Maier.

Bei den sieben Schweizer Arbeitsmarkt-Regionen stellt Manpower positive Entwicklungen fest. Mit 14 Prozent im Plus verzeichnete die Zentralschweiz zum zweiten Mal in Folge das höchste Ergebnis.

Tessiner am pessimistischsten

Zum sechsten Mal hintereinander sind die Tessiner Arbeitgeber am pessimistischsten (-6 Prozent). Den grössten Anstieg um 10 Prozentpunkte zum Vorquartal verzeichnete dagegen die Ostschweiz, die damit mit 3 Prozent ins Plus schwenkt. Den grössten Anstieg im Jahresvergleich verzeichnet Zürich mit 13 Prozentpunkten, den grössten Rückgang mit 7 Punkten die Genferseeregion.

In fünf von zehn untersuchten Wirtschaftssektoren rechnen die Patrons mit einem Anstieg ihrer Personalbestände im ersten Quartal 2014. Das höchsten Ergebnis mass mit 6 Prozent der Sektor Verkehr und Nachrichtenwesen, der zusammen mit Bergbau und Rohstoffgewinnung mit 14 Punkten auch den höchsten Jahresanstieg aufweist.

Am schwärzesten sehen Land- und Forstwirtschaft die Arbeitsmarktlage (-12 Prozent). Die Industrie meldet zum fünften Mal in Folge einen negativen Wert (-1 Prozent), allerdings mit 10 Prozentpunkten auch den höchsten Anstieg aller Branchen.

Die tiefste Netto-Arbeitsmarktprognose weist mit minus 8 Prozent das Gastgewerbe auf, was das schlechteste Ergebnis seit dem vierten Quartal 2009 ist. Im Baugewerbe weht dagegen mit einer Prognose von plus 5 Prozent wieder ein lauerer Wind - die Prognose ist die höchste seit dem dritten Quartal 2011.

International betrachtet rechnen Arbeitgeber in 34 der 42 untersuchten Länder mit einem Personalausbau, negative Ergebnisse gab es in sechs Ländern. Im Jahresvergleich stiegen die Werte in 21 Ländern, sanken in 17 und blieben in sieben gleich. Die dynamischsten Arbeitsmärkte ortete Manpower alle im Asien-Pazifik-Raum.

SDA-ATS